Apple vs. FBI: iPhone kann vielleicht auch ohne Hilfe geknackt werden

Eine unerwartete Wende gibt es in der Auseinandersetzung zwischen FBI und Apple zu vermelden. Die eigentlich gestern anberaumte Anhörung vor Gericht wurde kurzfristig verschoben. Auf Antrag des FBI. Scheinbar versucht man jetzt doch erst, dass iPhone selbst zu knacken.

Anhörung verschoben

Erst knapp vor Anhörungstermin, nämlich am Montagnachmittag beantragte das FBI eine Vertagung der Anhörung. Eilig wurde eine Telefonkonferenz zwischen Gericht und Vertretern beider Parteien einberufen, in der Apple einer Vertagung zustimmte.

Beschluss gegen Apple zur Mithilfe zunächst aufgehoben

Apple vs FBIDas Gericht vertagte die Anhörung daraufhin auf unbestimmte Zeit und hob im gleichen Zug den Beschluss vorläufig auf, der Apple zu einem Mitwirken gezwungen hätte. Der Grund: Das FBI hält es plötzlich doch für möglich selbst einen Weg an die Daten auf dem Smartphone zu finden. Das würde dem Beschluss die rechtliche Grundlage rauben. Wie bleibt unerklärt.

Der plötzliche Einfall

Fest steht: Erst am 20. soll das FBI ein externes Angebot bekommen haben, welches eine Methode aufzeigt, wie man das iPhone selbst entschlüsseln könnte. Deren Eignung will das FBI nun erst prüfen. Ganz plötzlich kam dies aber nicht. Nach eigenen Angaben erhielt das FBI laufend neue Angebote. Zeuge davon wurde man als John McAffee sein Hilfsangebot sogar medienwirksam öffentlich machte. An ihn hatten sich die Ermittler allerdings scheinbar nicht gewendet. Das jetzt plötzlich eine Kehrtwende ansteht erscheint vorerst rätselhaft.

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