Breitbandausbau: Netzbetreiber fordern Umdenken der Politik

Die Netzbetreiber hatten am Mittwoch in Berlin beim Breitbandsymposium die Gelegenheit miteinander zu sprechen. Und sie haben eine starke Botschaft an die Politik gesendet, dass ein Umdenken im Breitbandausbau erforderlich sei.

Die 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 sind zu wenig

Dabei forderte man seitens der Netzbetreiber dazu auf Abstand von Vectoring und Kupferleitungen zu nehmen. Langfristig sei nur Glasfaser die Zukunft. Daher sollte es auch bevorzugt gefördert werden. Außerdem sei das gesetzte Ziel bis 2018 flächendeckend 50 Mbit/s bieten zu können zu wenig, wolle die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben.

Ländliche Gebiete müssen in den Fokus rücken

50 Mbit/sVor allem gehe es den Branchenvertretern um die ländlichen Gebiete, wie diese beteuerten. Hier müsse man dringend nachbessern. Und dabei gehe es keinesfalls darum, dass man um Gelder der Staatskasse bettle. Man wolle lediglich da gefördert werden, wo es sich nicht vermeiden ließe. Und dann eben sinnvoll. Die gesamte Branche scheint sich einig zu sein. Lediglich die Telekom wohl eher nicht, die ja bekanntermaßen am Kupfer weiter festhält.

Politik will nicht einlenken

Auch die Politik hatte zwischenzeitlich Gelegenheit sich zu den Äußerungen der Branche auszulassen. Von Verständnis oder gar Einsicht ist hier nicht eine Spur zu erkennen. So sagte Matthias Machnig von der SPD und Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium man bräuchte diese Brückentechnologien um die Zwischenziele zu erreichen. Und der wirklich flächendeckende Ausbau, „bis auf den letzten Bauernhof“, so Machnig wörtlich, sei ohnehin eine Lebenslüge.

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