Bundesnetzagentur: Etwa 6000 Störungen 2016 – Probleme werden komplexer

Die Bundesnetzagentur berichtet, dass es 2016 etwa ebenso viele Störungen in drahtlosen Technologien zu beheben gab, wie im Jahr zuvor. Der Fokus verschiebt sich allerdings immer weiter Richtung Mobilfunk.

Die Entstörer

Die Bundesnetzagentur ist dafür zuständig, einen reibungslosen Verkehrsablauf in der Masse der Funksignale zu gewährleisten. Angesichts der vielen Technologien, wie verschiedene Mobilfunkstandards, WLAN, und Digitalfunk aber auch älterer wie Analogradio oder Fernsehen wird dies immer anspruchsvoller.

Mehr Technologie – Gleich viel Störung

Zunächst kann eigentlich positiv festgehalte werden, dass die wachsende Zahl an Standards und Technologien nicht in mehr Störungen und gegenseitigen Beeinträchtigungen endet. Etwa 6000 Fälle hatte man 2016 zu entstören. Diese Zahl bleibt zum Vorjahr gleich. Dies gab die Agentur in ihrem Jahresbericht gegen Ende der letzten Woche bekannt. Die Komplexität hat sich allerdings geändert. Die Fälle sind immer schwieriger zu lösen.

Schwierigere Fälle und mehr Mobilfunk

Störungen 2016Während die Störungen sich allgemein immer stärker Richtung Mobilfunk verschieben, weg von ehemals traditionellen Themen wie einem rauschenden Radio, werden die Probleme auch komplexer. So nennt die Agentur in ihrer Mitteilung das Beispiel, dass selbst eine schlecht installierte Satellitenanlage den Mobilfunk stören kann. So etwas muss dann erst mal in einen Zusammenhang gebracht und damit gefunden werden. Wir sind gespannt, ob sich das Problem in den nächsten Jahren noch verschärft wenn neue Standards hinzukommen.

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