Deshalb tat Apple gut daran, dem FBI keine Backdoor für iPhones zu generieren

Wir erinnern uns vermutlich beinahe alle an die kleine Auseinandersetzung zwischen Apple, hauptsächlich von CEO Tim Cook vertreten, und dem amerikanischen FBI. Apple verweigerte damals dem FBI die Hilfe beim Knacken der eigenen Geräte zur Terrorabwehr. Plötzlich scheint das Thema wieder aktuell und die Geschichte gibt Apple früher recht, als man hätte erwarten können.

NSA Sicherheitssoftware in den Händen mutmaßlich russischer Hacker

Vor kurzem, und ganz taufrisch ist dieser Part der Geschichte schon nicht mehr, machte die Meldung im Netz die Runde, dass russische Hacker Malware der NSA in die Hände bekommen haben. Nach Aussagen von NSA Mitarbeitern und Sichtung einiger Snowden Dokumente scheint es so, als wäre die Software tatsächlich dem amerikanischen Geheimdienst abhandengekommen.

Apples Verweigerung

Apple FBIApple weigerte sich damals, wie hier detaillierter berichtet wurde, den Behörden zu helfen das iPhone eines mutmaßlichen Terroristen zu knacken oder gar eine ständige Hintertür ins System einzubauen. Würde man solche Tools bereitstellen, so argumentierte Apple damals, kämen diese nur in die falschen Hände. Einen kräftigen Seitenhieb, der auf immer schlechter funktionierende Regierungen und Behörden verwies, sparte man sich ebenfalls nicht.

Jetzt meldet sich Star- Sicherheitsexperte und Bürgerrechtler zu Wort

Christopher Soghoian, einer der bekanntesten Sicherheitsexperten der USA und Bürgerrechtler schrieb im Zuge des Skandals auf Twitter: Apple: Wenn wir gezwungen werden, ein Werkzeug zu bauen, mit dem iPhones gehackt werden können, wird es jemand stehlen. FBI: Blödsinn. Russland: Wir haben gerade die Hackwerkzeuge der NSA veröffentlicht“.

Damit gab er Apple im Nachgang unumwunden recht und es dürfte spannend werden zu sehen, wie die US- Regierung dies im Falle eines neuerlichen erhofften Zugriffs auf ein iPhone weg zu diskutieren gedenkt.

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