Deutsche Telekom bringt Dial-Wearable von will.i.am auf den deutschen Markt

Der Popstar will.i.am, der vor allem durch die Black Eyed Peas bekannt geworden ist, versucht mit seinem Startup-Unternehmen i.am+ auch in der Technikwelt Fuß zu fassen. Das erste Wearable, das nun auch nach Europa, durch die Telekom speziell auch noch Deutschland, kommen soll, ist das Dial. Dies wurde auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona bekannt gegeben.

Eine Ansage, aber nichts Konkretes

Gemeinsam mit dem Künstler will.i.am präsentierte Claudia Nemat, Europavorstand bei der Telekom, auf dem diesjährigen MWC das Wearable des Unternehmens i.am+, welches den schlichten Namen „Dial“ trägt. Dieses soll laut den Unternehmen und ihren Testimonials aber nicht als Smartwatch betitelt werden, auch wenn es am Handgelenk getragen wird und Mobilfunk-Funktionen erfüllt.

USP des Geräts: AneedA, die Assistentin

Will i Am TelekomNeben Siri von Apple und Cortana von Microsoft kommt nun eine dritte digitale Assistentin auf den Markt: AneedA. Diese werde, so wurde bereits bekannt, wie „Anita“ ausgesprochen. Anstatt Suchergebnisse anzuzeigen oder Spaßfragen zu beantworten soll die neue künstliche Intelligenz verschiedene Skills erlernen können.

Entwickler können diese Skills immer weiter programmieren und dem Nutzer als Update zur Verfügung stellen. So soll AneedA vollständige und richtige Antworten auf Fragen geben sowie Assistenz-Aufgaben erledigen. In den USA beispielsweise kann die Software bereits einen Wagen bei Uber bestellen, wenn der Nutzer das möchte.

Eigene SIM-Karte, Kopplung mit Smartphone möglich

Nach allem, was man bisher auf dem Markt gesehen hat, ist Dial eine weitere Smartwatch – dass sie nicht so genannt werden soll, das ist eine Marketingstrategie, welche das Gerät zu etwas Besonderem machen soll – ähnlich wie bei Apple, wo ja auch keine Smartphones, sondern iPhones hergestellt werden…

Das Dial genannte Wearable kann dank eigenem SIM-Karten-Slot eigenständig im Mobilfunknetz agieren, Nachrichten senden und auch welche empfangen. Die Bedienung findet über ein Touchscreen statt. Viel mehr Details gab die Telekom nicht bekannt. Dementgegen zählte Chandra Rathakrishnan, CEO der Firma i.am+, noch folgende Specs auf: ein CPU von Qualcomm, ein Arbeitsspeicher von 2 GB, eine Kamera mit 2 MP, diverse Sensoren (Bewegung, Kompass, …).

Dial soll 2016 auf den Markt kommen

Zur Veröffentlichung des Geräts wurde gesagt, dass sie im Laufe des Jahres stattfinden soll. Über den Preis wurde geschwiegen sowie auch über andere Details. Was allerdings noch bekannt geworden ist: im Lieferumfang soll sich ein Headset befinden.

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