Druckluft und Glasfaser: Wie 3 km Telekom-Kabel auf einmal verlegt werden

Wenn dieser Glasfaser Ausbau erst einmal den eigenen Ort, die eigene Straße, erreicht, dann wird doch bestimmt eine langgezogene Baugrube auf die Nächste folgen. Ein Stress wird das. Und ein Lärm vor dem Haus.

Mindestens eine Woche. So oder so ähnlich mag mancher mit gemischten Gefühlen dem schnellen Internet entgegensehen. Doch ganz richtig ist das nicht. Nachfolgend ist zu lesen weshalb.

Kilometerweise Glasfaser durch ein kleines Loch verlegen

An den meisten Standorten nutzt die Telekom beim Glasfaserausbau eine interessante und sehr intelligente Technik. Es wird nur an zwei Stellen ein recht kleines Loch ausgehoben. Geht alles gut, dann reicht dies um Kilometerweise Glasfaser unter die Erde zu bringen. Der Trick ist Druckluft. Mit ihr schießen die Techniker die neuen Leitungen über Kilometer durch die Leerrohre, die längst unter der Erde auf ihren Einsatz warten. Bis zu 3 Kilometer an einem Stück.

Unwägbarkeiten

Druckluft und GlasfaserWie viel Strecke man auf einmal verlegen kann hängt dabei davon ab, ob die Bedingungen ideal sind. Gefälle in den Leitungen, viele Kurven und Abzweigungen oder Leerrohre, die durch Bauarbeiten beschädigt wurden behindern das Unterfangen. Und auch sonst sind ein gutes Gespür am Regler, der die Druckluft dosiert und gute Nerven sowie Erfahrung nötig. Alles was hindert bremst den Ausbau und verteuert ihn.

Glasfaser stört oft keinen

Dennoch kann es sein, dass am eigenen Haus gerade jetzt Glasfaser vorbeigeschossen wird und man es nicht mal bemerkt. Es müssten hierzu nur zwei kleine Gruben in der Nähe sein. Wer also ob der Ausbaupläne der Politik und der Telekom schon das Schlimmste befürchtet, der kann sich beruhigt zurücklehnen oder hat „das Schlimmste“ bereits verpasst.

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