Erneuter Rechtsstreit: Hat sich Apple Technologien erschlichen?

Häufig ist Apple damit in den Schlagzeilen, dass andere Hersteller wegen Patentverletzungen verklagt werden. Nun ist der Fall einmal anders gelagert. Apple muss sich schwere Vorwürfe vor Gericht gefallen lassen. Streitpunkt sind Sensoren in Apples Apple Watch.

Die Vorwürfe

Valencell, eine auf Sensoren spezialisierte Firma, die auch Fitbit schon verklagte, wirft Apple neben einer einfachen Patentverletzung auch vor, sich das nötige Wissen auf illegale Weise erschlichen zu haben. Irreführend soll ernstes Interesse geheuchelt worden sein, die Sensoren von Valencell in das eigene Produkt zu integrieren.

Apple WatchNachdem man auf diesem Wege das nötige Wissen erhalten habe, so lautet die Klage, welche in North Carolina eingereicht wurde, habe man sich scheinbar gegen Valencell entschieden. Damit habe man Vertragsbruch begangen und zugleich vier Patente verletzt.

Die Forderung

Ziel der Klage ist es natürlich Apple zur Zahlung „angemessener Lizenzgebühren“ zu drängen, wie es in solchen Fällen beinahe immer heißt. Hier ist für außenstehende nur schwer nachvollziehbar, ob ernste Ansprüche bestehen, oder ob es sich lediglich um einen Versuch handelt den Konkurrenten zu schwächen, beziehungsweise sich selbst zu bereichern.

Statement von Apple steht aus

Wie man es vom Hersteller Apple nicht anders gewohnt ist, hüllt dieser sich zunächst in Schweigen. Eine offizielle Stellungnahme steht noch aus. Auch in näherer Zukunft ist eine Äußerung seitens Apple eher unwahrscheinlich, betrachtet man einmal die Firmenpolitik der letzten Jahre.

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