Erste Gelder fließen in den Breitbandausbau

Die ersten staatlichen Förderungen für den Breitbandausbau fließen nun, schon einen Monat nach dem Start des Programms, an Kommunen.

Diese hatten sich zuvor um Fördergelder beworben. Derzeit fließen Gelder an 31 Empfänger. Beworben hatten sich über 60 Gemeinden und Landkreise.

Das Förderprogramm für Breitbandausbau

Das Bundesverkehrsministerium hatte das Förderprogramm aufgelegt. Damit soll der Ausbau des schnellen Internets deutlich vorangetrieben werden. Um eine Förderung bewerben können Kommunen sich auch online beim Bundesverkehrsministerium.

Zahlen zum Programm

Die 31 ersten Förderungen finden in Höhen von bis zu 50000 Euro statt. Bis 2018 sollen im Rahmen des Programms 2,7 Milliarden Euro in die Förderung fließen.

Bund und Länder wollen 1,3 Milliarden aus der jüngsten Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen hierfür verwenden.

Zweck des Programms

Wie Dobrindts Ministerium bereits im September skizzierte soll mit der Förderung ein flächendeckender Ausbau bis 2018 erreicht werden. So sollen 50 Mbit/s überall verfügbar werden. Dabei können kommunen die beantragten Gelder entweder zum Bau eines eigenen Netzes verwenden (Betreibermodell) oder das Geld verwenden um den Ausbau für die Privatwirtschaft wirtschaftlich interessanter zu gestallten.

Dabei hat das Programm einige Kritiker. Diese befürchten, dass, aufgrund des eng gesetzten Zeitrahmens bis 2018, zu stark in veraltete Kupferlösungen statt in moderne Glasfasertechnik investiert werden könnte.

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