EU-Beschluss: Mobilfunk in der EU soll über 700-MHz-Band harmonisiert werden

Einen wichtigen Beschluss zur europaweiten Harmonisierung der Mobilfunkfrequenzen hat die zuständige EU- Kommission getroffen. Demnach soll, wie von Deutschland angestrebt, das 700 Mhz Band zur Nutzung für mobile Datenverbindung vorrangig genutzt werden.

Der Beschluss

Frankreich und Deutschland hatten die entsprechenden Frequenzen ohnehin für mobiles Internet vorgesehen und dementsprechend darauf gedrängt, diese in ganz Europa zu nutzen. Die Frequenzen sind im Bereich von 694 bis 790 Mhz angesiedelt. Andere Länder haben hier eine Umstellung zu bewältigen, da die Frequenzen sich bereits in anderer Nutzung befinden.

Bisherige Nutzung

Europa 700 MHzBisher sind die Frequenzen ist in vielen Ländern für Rundfunkausstrahlungen reserviert oder werden bereits dafür verwendet. Dies betrifft vor allem Länder, in denen die DVB-T Verbreitung weiter verteilt ist. Daher wird die Umsetzung der einheitlichen Frequenznutzung auch mit einem Zeitplan bis ins Jahr 2020 festgelegt. Somit sollten alle beteiligten Zeit haben entsprechend notwendige Umstellungen zu vollziehen.

Der Beschluss im Ganzen

Der „Beschluss des europäischen Parlaments und Rates über die Nutzung des Frequenzbands 470–790 MHz in der Union“, wie das Machwerk betitelt ist, umfasst aber auch die Frequenzbereiche von 470 bis 694 Mhz. Diese sollen weiterhin vorrangig der Verbreitung von Rundfunksendungen genutzt werden. Dies gilt sowohl für Radio als auch für TV. Damit ist für diese Dienste ein gesicherter Rückzugsbereich gegeben, der wohl in den kommenden Jahren auch nicht mehr angegriffen wird.

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