Fernsprechhäuschen vs. Mobilfunk: Telekom verkauft Telefonzellen

In der sehr fern zu scheinenden Vergangenheit waren sie unterwegs die oftmals einzige Möglichkeit, Kontakt mit nicht unmittelbar verfügbaren Menschen aufzubauen: Telefonzellen. Mit dem Ausbau und der fortschreitenden Verbreitung des Mobilfunks sowie der mobilen Datennutzung werden die offiziell Fernsprechhäuschen genannten Zellen allerdings immer unwichtiger. Wo sie nicht der Grundversorgung dienen, werden sie nun weiter abgebaut – und an Interessenten verkauft.

Die eigene Telefonzelle ab nur 450 Euro

Deutsche Telekom FernsprechhäuschenIm ganz großen Rahmen will die Deutsche Telekom ja Geld erwirtschaften, indem sie ihre Sendemasten verkauft. Im Kleinen werden nicht mehr benötigte Telefonzellen des Telcom-Riesen veräußert. Dabei wird es ab einem Preis von 450 Euro pro Häuschen aber wahrscheinlich nur noch die grau-magenta Modelle geben. Die kultigen seit Ende der 1970er Jahre das Straßenbild der Republik zierenden Telefonzellen in Gelb sind bereits restlos ausverkauft.

Aber wie kommen Sie nun an Ihre eigene kleine Fernsprechstation? Das ist gar nicht so schwer! Wenn Sie sich ein solches Häuschen für den Vorgarten, das Museum oder als Duschkabine leisten wollen, dann schicken Sie einfach eine unverbindliche Anfrage an info@telekom.de.

Telefonhäuschen und Basistelefone mit WLAN

Deutschlandweit gibt es von den einst mehr als 160.000 Telefonzellen noch rund 30.000 Stück. Am häufigsten trifft man sie an verkehrstechnischen Knotenpunkten wie Flughäfen oder Bahnhöfen an. Aber auch dort werden die Zellen mit vier Wänden immer häufiger durch Basistelefone ausgetauscht. Diese bringen oftmals auch einen HotSpot der Telekom mit.

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