FrischFunk gibt auf: Kunden werden an otelo weitergereicht

Ende November 2015 war die Lage noch unklar; die Marke FrischFunk stand scheinbar vor dem Aus – oder vor einer Umstrukturierung.

Ein Indiz dafür war, dass die Tarife des Mobilfunkproviders auf dessen Seite zwar noch im Detail beschrieben waren, aber nicht mehr gebucht werden konnten. Dieses Problem besteht weiterhin, allerdings mit der Gewissheit: FrischFunk wird es in absehbarer Zukunft nicht mehr geben.

Bisherige Kunden bekommen otelo-Tarif

Wer bisher noch einen Laufzeitvertrag bei FrischFunk hat, der wird den entsprechenden Tarif weiterhin nutzen können. Auch bleibt das Angebot im Netz von Vodafone bestehen. Lediglich wird es nötig sein, die aktuelle SIM-Karte gegen eine Ersatzkarte von otelo auszutauschen. Dieser Vorgang wird weitestgehend automatisiert ablaufen – die SIM-Karten werden an die Kunden versandt.

Frischfunk und OoteloEine Umgewöhnung ist laut aktuellen Informationen kaum nötig. Denn die neue SIM soll unter der gleichen Nummer erreichbar sein wie die aktuelle Karte. Auch die Konditionen und der Preis des Tarifs sollen sich nicht verändern; zudem bleibt die Restlaufzeit des Vertrags gleich. Der Wechsel soll um den 1. Februar geschehen.

Gebühren sind nur eine Formsache

Die Mitnahme der Rufnummer von einem Anbieter zum anderen sowie von einer SIM auf eine andere entspricht einer Portierung der selbigen. Deshalb fallen im Grunde auch Gebühren für den Service an. Wie otelo aber aktuell informiert, werden die Portierungsgebühren, die auf der letzten FrischFunk-Rechnung ausgezeichnet werden, auf der ersten otelo-Rechnung wieder gutgeschrieben.

Apropos Rechnungen: Wenn Sie diese online beziehen, dann sollten Sie zur Sicherheit bis zum 17. Januar 2016 Kopien davon ziehen. Denn die bisherigen Rechnungen werden nur noch bis zu diesem Stichtag im FrischFunk-Portal für einen Download bereitstehen.

Hotline für Fragen und Kritik

Natürlich stößt das aktuelle Prozedere nicht nur auf Wohlwollen und Verständnis. Das wissen auch die Betreiber der einzelnen Marken, weswegen sich Kunden, die noch Fragen dazu haben, kostenlos an der 0800-5051845 melden können. Diese Hotline ist täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu erreichen.

Nach nur einem Jahr hat FrischFunk also das Handtuch geworfen. Die Internetseite des Providers frischfunk.de ist weiterhin aufrufbar, die Tarife aber nicht zu bestellen. Auch fehlen auf der Seite Hinweise auf das aktuelle Prozedere, die Auflösung der Marke und das Vorgehen von und mit otelo. Der Copyright-Hinweis zeigt das Jahr 2015 – scheinbar wird die Seite einfach nicht mehr gewartet.

1 Kommentar

  1. Gerhard Heisler 14. Januar 2016 Antworten

    Ich bin nur sauer auf die Firma FrischFunk. Aber was nützt es schon!
    Ich will nicht zu dem Anbieter Otelo wechseln. D
    ie Firma FrischFunk, ist mit 3 monatlichen Zahlungen in HÖhe von 10€ an mich im Rückstand. Diese Zahlungen wurden im Rahmen einer Aktion für 24 Monate vertraglich vereinbart. Im Oktober 2015 wurde der Betrag einmalig gezahlt und nun schon 3 Monate lang nicht mehr. Jetzt kriege frech eine Abbuchungsankündigung. Ich werde diese widerrufen.

    Ich habe den Betrag von 30€ bereits angemahnt – ich habe – per Mail und per Brief den Vertrag gekündigt – aus diesem Grund und weil ich eben nicht zu Otelo wechseln will.
    Ein Kontakt über Telefon, E-Mail oder auch Fax, ist nicht möglich.
    Ich fühle mich betrogen!

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