Gefälschte Rechnung von T-Online-Konten: Telekom warnt vor passgenauen Spam-Mails

Mit E-Mail-Adressen von T-Online wurden bzw. werden seit Montag, dem 6. Juni 2016, viele vermeintliche Rechnungen an zahlreiche Empfänger geschickt. Diese E-Mails und die enthaltenen Rechnungen sind „passgenau“, wie es die Telekom in einer Pressemitteilung ausdrückt, an die Empfänger angepasst und damit nicht so leicht als Fälschungen auszumachen.

Kompromittierte T-Online-Adressen als Absender

Wie die Telekom vermutet, so wurden die T-Online-Accounts, von denen aus die vermeintlichen Rechnungen geschickt wurden, mit Passwörtern gehackt, die bei dem kürzlich stattgefundenen Datenklau bei LinkedIn, einer Business Social Media Plattform, erbeutet wurden. Anscheinend hatten die Nutzer das gleiche Passwort für LinkedIn und für den T-Online-Account in Gebrauch.

Betroffene Nutzer wurden bereits informiert

Telekom - SpamDie Rechnungserstellung war für die Betrüger mit den Daten, die sie über LinkedIn erhielten ein Leichtes. Das Berufsbild, Kontaktdaten, Namen, Firmenbezeichnungen und vieles mehr kann aus einem Profil herausgelesen werden. So konnten falsche Rechnungen erstellt und versendet werden.

Sofern der Telekom die kompromittierten Mail-Accounts bekannt sind, wurden die betroffenen Kunden bereits informiert. Die betroffenen Accounts wurden bis zur Passwortänderung eingefroren, um weiteren Schaden zu verhindern.“, gibt die Telekom bekannt.

So erkennen Sie die falschen Rechnungen sofort

Weiterhin hat die Telekom in der aktuellen Pressemeldung die Anzeichen der gefälschten Rechnungs-Mails aufgezeigt: „Die Spam-Mails sind unter anderem an einer falschen Punkt und Komma Notierung im Zahlensystem zu erkennen. Der Betreff beinhaltet immer den Namen des Opfers, sowie dessen Position und die Firma, sofern auf LinkedIn vorhanden.

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