Hochfrequenzstrahlung in Deutschland – feldkarte.de gibt Aufschluss

Die Firma viridas GmbH aus Braunschweig wurde Anfang dieses Jahres unter anderem vom aktuellen Geschäftsführer Prof. Dr. Matthias Hampe gegründet.

Hampe ist an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften der Leiter des Fachgebiets Elektromagnetische Wissenschaften.

Im Namen seiner Firma, die u. a. Dienstleistungen rund um die elektromagnetische (Umwelt)Verträglichkeit anbietet, wurde nun die Seite feldkarte.de gestartet.

Hochfrequente Strahlung in vielen großen Städten gemessen

Das Angebot der Internetseite besteht aus einer Karte – derzeit vorrangig von Deutschland – auf der unterschiedliche Regionen und Städte ausgewählt werden können. Auf den Detailkarten sieht man dann die Feldstärke des Mobilfunks zwischen 500 MHz und 3 GHz in ihrer Ausprägung.

FeldkarteDie Straßen sind eingefärbt und geben von Blau (geringer Wert) über Grün und Rot bis Violett (starke Strahlung) die entsprechende Feldstärke an. Diese kann je nach Tageszeit allerdings variieren, vor allem an Büros, Wohnhäusern, etc.

In diesen Städten wurde die Feldstärke bereits gemessen

Vor allem vom Südosten Niedersachsens lassen sich schon sehr viele Messergebnisse aufrufen, denn da liegt Braunschweig und damit der Wirkbereich von Prof. Dr. Matthias Hampe und seiner Firma. Zu den namhaften Städten der Region zählen neben Braunschweig auch Wolfsburg, Hildesheim und Hannover. Insgesamt können 13 Städte der Region ausgewählt werden.

Dazu kommen deutschlandweit noch diese Städte (Auszug):

  • Magdeburg
  • Potsdam
  • Berlin
  • Dresden, Leipzig, Zwickau
  • Jena, Weimar, Erfurt
  • Nürnberg, Augsburg, München
  • Stuttgart, Freiburg, Heidelberg
  • Saarbrücken
  • Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz
  • Trier, Koblenz
  • Köln, Düsseldorf, Dortmund
  • Bremen
  • Hamburg
  • Flensburg, Kiel, Lübeck
  • Schwerin, Rostock

Für wen ist die Karte eine Hilfe?

Vor allem für jene Menschen, die empfindlich auf elektromagnetische Strahlung reagieren kann diese Karte eine Hilfe darstellen. Entweder für den Weg durch den Alltag oder bei der Suche nach einer strahlungsarmen Wohngegend. Aber auch für alle, die für den Betrieb von Systemen in ihrem Beruf oder Hobby möglichst wenig Strahlung brauchen.

Dass Strahlen, die zum Bereich des Mobilfunks gehören, krebserregend sind, das ist noch nicht gänzlich wissenschaftlich belegt. Allerdings gibt es laut der IARC (internat. Krebsforschungsagentur) und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine Einschätzung als „möglicherweise krebserregend“.

Sie erreichen die hier beschriebene Seite unter feldkarte.de.

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