Hoheit über eigene Daten: Wayra fördert Startup mit people.io

Telefónica fördert, mit dem hauseigenen Förderprogramm für Startups Wayra, die App und Website people.io des Startups C8. Dies gab Telefónica in einem entsprechenden Blogpost bekannt.

People.io – Was leistet der Dienst?

Der Dienst people.io soll, sowohl über die Website als auch über die App, ermöglichen ausgewählte persönliche Daten mit verschiedenen Firmen zu teilen und auf diese Weise Bonuspunkte zu verdienen, die man dann wieder gegen Prämien eintauschen kann. Die Grundidee der Entwickler ist die, dass man als Nutzer, anders als bei anderen Programmen oder sozialen Netzwerken, weiterhin die volle Kontrolle darüber hat, wer Zugriff auf welche eigenen Daten erhält.

Bislang in Großbritannien erfolgreich

people.ioBereits im Januar startete das Programm in Großbritannien mit große Erfolg. Tausende Nutzer hatten sich zum Beta Test des Programms angemeldet und dieses, laut Telefónica „auf Herz und Nieren geprüft“.

Wayra ermöglicht nun, durch ein Mentoring und eine sechsstellige Summe, eine frühe Expansion nach Deutschland. Der hiesige Markt ist, laut C8, besonders interessant, da hier Datenschutz und Kontrolle über die eigenen Daten als besonders wichtig empfunden werden.

Kritik angebracht?

Hier stellt sich, meiner Meinung nach, allerdings eine wichtige Frage: geht es people.io tatsächlich um den Datenschutz und die Kontrolle der Nutzer über die eigenen Daten oder ist hier mehr die Vorspiegelung dieser Tatsache im Vordergrund, die den einzelnen Nutzer dann dazu motivieren soll doch mehr Daten preiszugeben, als ursprünglich geplant. Denn auch bei anderen Punkteprogrammen wie Payback weiß man eigentlich welche Daten man angibt. Der einzige Vorteil dieses an die heutige Zeit angepassten Payback Programms ist im Grunde der, dass zumindest bislang keinerlei Käufe notwendig sind um zu punkten.

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