Hongkong Telecommunications: Netzbetreiber profitieren nicht von Internet-Flats

Im Rahmen der Konferenz Mobile Broadcast 2015 äußerte sich der Executive Director von HKT, Alex Arena, kritisch gegenüber kostenlosen Internet-Flatrates. Dies gilt sowohl für mobile Datenübertragungen als auch für die in Hongkong schon weitläufig verfügbaren FTTH-Anschlüsse.

Kunden wollen weniger zahlen

So ganz gehen die Vorstellungen der Kunden von HKT (Hongkong Telecommunications) nicht zusammen. Denn der wichtigste Punkt beim kostenaufwändigen Netzausbau ist laut einer Umfrage auf dem oben benannten Event für 38 Prozent der Befragten der sinkende Preis für die Anschlüsse und Tarife.

Hongkong TelecommunicationsBereits heute können schon bis zu 80 Prozent der Haushalte und Firmenräumlichkeiten in Hongkong mit FTTH-Glasfaser (Fiber to the Home) versorgt werden. Dies bringt aktuell schon 1 bis 10 GBit/s. Und der Netzausbau schreitet immer weiter voran.

Mobilfunk zwischen 4G und 5G

Dazu kommt der Netzausbau im mobilen Bereich. In Hongkong mit seinen Bergen, den zahlreichen Wolkenkratzern und den vergleichsweise exorbitanten Nutzerzahlen auf kleiner Fläche braucht es bereits heute einen neuen Standard. Vor der Etablierung von 5G soll also eine Hybridtechnologie geschaffen werden; eine Generation 4,5 sozusagen.

HKT testet dies bereits mit dem Partner Huawei, der auch hierzulande der Telekom bei 5G-Tests beisteht. Die Übertragung von mobilen Kommunikationsdaten wird dabei mit einer Sendestruktur von 4×4 MIMO (Multiple Input Multiple Output) und 256 QAM (Quadraturamplitudenmodulation) statt nur 64 QAM realisiert. Laut Alex Arena probiere man damit „vielleicht einige Dinge etwas früher als woanders“.

Auch Südkorea forscht an 5G

In Südkorea gibt es das sogenannte 5G Forum. Hier ist man sich sicher, dass es im Jahre 2020 zu mobilen Daten-Raten von 1 GBit/s (im Downstream) kommen wird. Der weltweit erste Mobilfunkbetreiber mit echtem 5G-Netz soll dabei aus Südkorea kommen, meinte Prof. Chung Kang. Die Regierung stellt für den entsprechenden Ausbau 1,4 Milliarden US-Dollar.

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