Jimmy Wales: Gründer von Wikipedia will wohltätigen Mobilfunk globaler machen

Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, hat sich der Wikipedia-Gründer und Betreiber von TPO („The People’s Operator“), Jimmy Wales, auf der Start-Up-Konferenz 4YFN in Barcelona für eben jenes Mobilfunkprojekt stark gemacht. Derzeit hat das Unternehmen 70.000 Kunden in Großbritannien; in den kommenden 5 Jahren soll der Marktanteil dort aber auch in den USA auf 2 Prozent anwachsen.

Was ist eigentlich TPO?

Wie das Magazin Wired letzten Sommer mitteilte, handelt es sich bei TPO um ein werbefreies Soziales Netzwerk mit gleichnamigem Mobilfunkanbieter. Auf der sozialen Plattform soll es den Nutzern vergleichsweise einfach gemacht werden, für wohltätige Zwecke zu spenden. Wie Wales damals sagte, soll TPO „ähnlich wie Twitter [sein], aber besser“.

TPO logoAuch das Mobilfunkangebot ist wohltätig ausgelegt. Ganze 10 Prozent des monatlich zu zahlenden Rechnungsbetrags werden gespendet. Der Kunde kann dabei selber auswählen, welche Organisation den Betrag bekommt; von der Kita um die Ecke bis Amnesty International. Außerdem werden 25 Prozent des Unternehmensgewinns gespendet.

Finanzierung und Werbung für das Unternehmen

Die Spenden werden also durch die Zahlungen der Kunden realisiert. Damit diese nicht unter einem dafür enorm aufgestockten Betrag leiden, verzichtet das Unternehmen TPO auf teure Werbemaßnahmen. Das Angebot soll sich über Social Media und Mund-zu-Mund-Propaganda verbreiten. Ein guter Ansatz, in der kompetitiven Geschäftswelt aber ein durchaus ambitioniertes Ziel. Daher ist der Marktanteil von 2 Prozent in 5 Jahren auch realistisch gewählt.

Alle Infos und die Möglichkeit, sich zu registrieren, finden Sie auf tpo.com.

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