Handy-Tarife für Kinder in der Übersicht

Auch wenn man gerne der Fantasie verfallen würde, seine Kinder vor allem zu schützen, muss man sich eingestehen, das es das Beste ist, wenn man sie gut vorbereitet. Das bedeutet in Bezug auf die neuen Medien vor allem Medienkompetenz. Das heißt, man muss viel früher als in der eigenen Kindheit nun den eigenen Kindern beibringen, wie man das Internet nutzt, wie man ein Mobiltelefon nutzt. Es sind eben andere Zeiten und sie verlangen andere Maßnahmen und Themen der Erziehung. Und es ist allemal besser, wenn Kinder den Umgang mit diesen Medien in geordneten Maßen mit ihren Eltern lernen als auf eigene Faust. Welche Mobilfunk-Tarife für Kinder es gibt und welche davon Abzocke sind, kann man hier lesen.

Partner-Tarife für Kinder

Bei einigen Anbietern gibt es seit einer Weile sogenannte Partnertarife. Diese sollen vor allem Partner animieren bei dem gleichen Anbieter einen Vertrag abzuschließen oder wegen der günstigen Sonderkonditionen sogar einen Zweitvertrag.

Prepaid-Karte für Kinder bei TelekomDie Idee dahinter ist, dass man in der Regel ohne Allnet-Flat Mehrkosten auf sich nimmt, wenn man in andere Mobilfunknetze telefoniert. Zudem gibt es häufig Freinummern (oder Elternrufnummer), also eine oder zwei Nummern, die man als Partner definieren kann, die man dann zu speziellen Konditionen oder sogar kostenfrei anrufen kann.

Telekom mit CombiCard Teens, Tele2 mit Family-SIM-Karte und o2 mit Loop-Freikarte für Schüler haben diese Tarife im Angebot. Diese kosten in der Regel um die 4 bis 12 Euro monatlich, bieten in der Regel Gespräche und SMS aber kein Surfen. Dazu gibt es häufig Zusatzkosten. Sonderdienste, Klingelabos und Auslandsnummern können auf Nachfrage gesperrt werden.

Prepaid – Tarife ohne Vertragsbindung und mit Kostenkontrolle

die günstigsten Tarif - all unter 8 Cent pro Minute und SMSDie einfachste und direkteste Möglichkeit den eigenen Kindern Sparsamkeit beizubringen und auch den Wert von Geld, ist ihnen eine Prepaid-Karte zu geben. Hier hat man volle Kostenkontrolle und das Kind kann das Telefon nicht mehr verwenden, wenn das Guthaben alle ist. Das ist ungünstig, wenn man den Kindern das Telefon für Notfälle mitgibt. Aber es ist sehr günstig um die Kinder zur Sparsamkeit zu erziehen. Am Besten vergibt man ein monatliches Budget mit dem das Kind haushalten muss. Das Kind, dass das durchaus tun, muss dann aber mit den Konsequenzen leben, dass das Guthaben wahrscheinlich lange vor Monatsende aufgebraucht ist.

Guthaben-Tarife gibt es bei fast allen Anbietern. Die günstigsten Prepaid-Tarife findet man im Vergleichsbericht.

Tarife mit kostenloser Chat-Flat

WhatApp SIM erlaubt die Nutzung von Messanging-App WhatsAPP komplett kostenlos. Congstar bietet zu jedem Prepaid-Tarif ein kostenlosen Chat-Datenvolumen (bis zu 1 GB Daten), welches nur für Messaging aller Art benutzt werden kann.

Tarife mit kostenloser Daten-Flat

Es gibt auch einige Mobilfunk-Discounter, welche zu ihrem Prepaid-Tarif, monatlich eine Internet-Flat kostenlos anbieten. Solche Tarife werden durch Werbung finanziert.

  • netzclub mit seinem Sponsored Surf Basic Tarif – kostenlose Prepaid-Karte mit 100 MB Daten-Flatrate. Den Tarif haben wir ausführlich getestet und unsere Erfahrungen im Testbericht zusammengefasst.

  • simyo bietet Flat Free Internet an – die Prepaid-Karte mit kostenloser Daten-Flatrate (100 MB Highspeed-Volumen)

Der richtige Tarif für das eigene Kind

Das eigene Handy bedeutet Kommunikationsfreiheit und auch ein Stück Unabhängigkeit für die Kinder. In vielen Fällen ist es auch ein nicht zu unterschätzendes Statussymbol auf dem Schulhof.

Die Frage welches Handy man seinem Kind geben soll, kann man hier nicht beantworten. Das ist ein anderes Thema. Aber man kann sich hier mit den Kosten eines dauerhaften Handys der Kinder beschäftigen. Und dafür ist die Frage welchen Tarif man wählen soll. Drei Grundkonzepte für Tarifvarianten wurden hier vorgestellt. Welche Variante und welchen speziellen Tarif man dann wählt, hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Wie sieht das tatsächliche oder gewünschte Nutzverhalten der Kinder aus?
  2. Wieviel Freiraum will man den Kindern geben?
  3. Welche Rolle spielen finanzielle Restriktionen?
  4. Welche Rolle soll das Handy im Leben der Kinder spielen – aktiv genutztes Kommunikationsmedium oder nur für Notfallerreichbarkeit?

All diese Fragen sollten sich Eltern überlegen und für diese überzeugende Antworten finden, bevor sie losziehen und dem Nachwuchs dieses mächtige Medium in die Hand drücken. Wichtig ist eben die Kinder damit nicht allein zu lassen. Das gilt auch für die Tarife. Egal welchen man letztlich wählt, man muss den Kindern Verständnis für den Tarif beibringen und sie lehren warum man diesen Tarif gewählt hat und wie man damit umgeht.

Fazit

Einige Mobilfunkanbieter sehen den Bedarf für Tarife für Kinder und Jugendliche. Toogo Mobile hat sich sogar auf Handytarife für Kinder spezialisiert. Hier gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Tarifen (Leider sind die neuen Bestellungen von TOGGO mobile ab dem 01.12.2014 nicht mehr möglich).

Aber auch die anderen Anbieter geizen nicht mit Einsteigerpaketen und ähnlichem. Am Ende ist wichtig, warum und wie man das eigene Kind vernetzen möchte. Und dafür gibt es unterschiedliche Mittel und dementsprechend unterschiedliche Tarife. Die hier vorgestellten bieten nur eine Auswahl.

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