Konfliktrohstoffe: Fairphone zeigt Lieferketten von vier Metallen auf

Bei der Herstellung von Handys, Smartphones, Tablets und vielen anderen elektronischen Geräten kommen eine Reihe Rohstoffe vor, die in konfliktreichen Ländern und oft unter menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen werden. Gleichzeitig werden sie auch nicht selten von dubiosen Organisationen oder volksfremden Regierungen gehandelt. Fairphone setzt sich für eine Verbesserung der Situation ein und legt im Rahmen dessen die Lieferketten für die Metalle Gold, Wolfram, Tantal und Zinn offen.

Fairphone macht seinen Rohstoffbezug transparent

Es ist ein Prozess, der auch bei dem ambitioniertesten Unternehmen nur Schritt für Schritt vorangehen kann. Das aus den Niederlanden stammende Unternehmen Fairphone verwendet schon seit Anfang seiner Tätigkeiten konfliktfreies Zinn und Tantal. Hinzu kamen im Laufe der Zeit Gold aus einer Fairtrade-Lieferkette und zukünftig auch Wolfram aus einer als gut befundenen Mine in Ruanda.

Ffairphone MetallenAb August soll das Wolfram in die Produktion eingegeben werden. Es kommt im Vibrationsmotor des Fairphone 2, über das wir hier und hier berichtet haben, zum Einsatz. Die vier benannten Metalle gelten in der Elektronikindustrie als besonders umstritten, da sie hauptsächlich aus Minen stammen, die zur Finanzierung von bewaffneten Kämpfen von Milizen und terroristischen Gruppen betrieben werden.

Konfliktmetalle: Förderung und Lieferketten bei Fairphone

In einer umfangreichen und mit Bildern von der Kommunikation vor Ort ausgestatteten Meldung berichtet Fairphone vom neuen Wolfrom-Bezug. Darin wird auch erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit der konfliktfreien Mine durch die Wolfram Bergbau und Hütten AG zustande kam. Es werden also stets neue und wichtige Schritte in Richtung des komplett fairen Smartphones unternommen.

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