Lizensierte und lizensfreie Funkbänder: LTE License-Assisted Access von der Telekom getestet

Eine neue Technologie im Bereich der LTE- Übertragung haben Chiphersteller Qualcomm und die Deutsche Telekom getestet. LAA heißt die Technologie (License-Assisted Access), die den aktuellen 4G Standard den Leistungen des kommenden 5G deutlich näherbringen soll.

Die Technologie

LAA verbindet lizensierte mit lizenzfreien Funkbändern, wie sie etwa WLAN verwendet. Dies soll dabei helfen die „zunehmende Nachfrage nach Bandbreite und besserer mobiler Anbindung zu befriedigen“, wie Bruno Jacobfeuerborn (Chief Technology Officer der Telekom) in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert wird.

Der Test

Telekom LTE License-Assisted AccessDer Test von LAA, auf den die Telekom sich in ihrer Meldung bezieht, fand am 20. November des letzten Jahres statt. Dabei handelte es sich mehr um eine Vorführung als um einen Test selbst. Die Testergebnisse standen vorher schon fest. Denn im Vorfeld wurden Wochen lang Messungen durchgeführt. Dies stellte unter Anderem sicher, dass die Lizenzfreie Übertragung bei LAA und WLAN sich nicht gegenseitig stören.

Wann ist mit der Technologie im Einsatz zu rechnen?

LAA wird Teil des neuen Standards LTE Advanced Pro. Dieser wird derzeit noch erarbeitet. Eine Veröffentlichung im kommerziellen Umfeld ist allerdings noch in der ersten Jahreshälfte geplant. Erarbeitet wird LTE Advanced Pro im Rahmen des 3GGP Release 13. Der Test fand in Nürnberg statt. Dort betreibt Qualcomm ein entsprechendes Testgelände.

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