Microsoft Marketing Chef: „Bei der Widows 10 Werbung gingen wir zu weit“

In einer YouTube Show gab Microsofts Windows Marketingchef zu, dass man bei der Verteilung von Windows 10 zu aggressiv vorgegangen sei. Lesen Sie hier mehr zur späten Reue.

Späte Reue

Eines der beherrschenden Themen des letzten Jahres war im Rückblick sicherlich das Upgrade auf Windows 10. Sahen einige Nutzer das Gratis Windows als tolle Sache wurde in den Medien vor allem über Zwangsupdates, Datenschutz und rabiate Werbung für das neue Windows berichtet. Immer wieder hieß es Microsoft übertreibe es deutlich. In Teilen gesteht Chris Capossela, Marketing Chef bei Microsoft, nun ein, dass dies stimmt.

Drängen zum Update

Zunächst bewarb Microsoft das Update mit einer recht penetranten Meldung des per Update integrierten Tools GWX, welches Windows 10 an den Mann bringen sollte. Schon hier waren Nutzer genervt. Diese Meldungen wurden immer aufdringlicher, Windows 10 wurde als kritisches Update klassifiziert, sodass es nicht dauerhaft abwählbar war. All dies kommunizierte Microsoft teils als Sicherheitsrelevantes Vorgehen zum Besten der Nutzer.

Hier ging Microsoft zu weit

Windows 10 UpdateDoch all dies war es nicht, was Microsofts Marketingchef bereut. Es kam der Punkt, an dem hebelte Microsoft grundlegende, gewohnte Windows Funktionen aus. Das rote X im rechten oberen Bereich der Meldung sollte diese schließen, was es lange auch tat. Das X zum Schließen ist für Windows seit etlichen Jahren nicht wegzudenken. Doch plötzlich aktivierte das X das Update. Die Nutzer wurden wahrlich überlistet. Das entsprechende Feedback kam beim Marketing Chef wohl an. Er gab an, diese Entscheidung binnen Stunden bereut zu haben. Eine Abschaltung über ein neuerliches Update habe allerdings zwei Wochen in Anspruch genommen. Die schlimmsten seiner Karriere, wie er sagte.

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