Mindestens 215 Fake Apps wollen potenzielle Pokémon Go Nutzer reinlegen

Pokémon Go ist DIE App, die derzeit auf dem ganzen Globus für Furore sorgt. Nicht nur der einzigartige Hype, den der Sprung des Spiele-Franchises von Nintendo auf das Smartphone verursacht hat, sondern auch viele Negativmeldungen beherrschen die Schlagzeilen.

Neben Unfällen aufgrund der Nutzung der echten App kommen auch viele Geräteinfektionen mit Schadsoftware durch gefakte Apps und Guides hinzu. Es sollen mindestens 215 Fake Apps im Umlauf sein.

Trojaner, Erpressungssoftware und mehr: ESET und RiskIQ warnen vor Fake Apps

Wie unter anderem die Seite TechWeekEurope berichtet, so bringen gleich zwei Sicherheitsfirmen beachtliche Listen von Pokémon Fake Apps hervor. Sowohl ESET als auch RiskIQ sind der Meinung, dass insgesamt mindestens 215 Apps im Apple App Store sowie im Google Play Store (vor allem dort) zu finden sind.

Pokemon GO - 215 Fake AppsGerade beim nicht ganz so streng kontrollierten Play Store von Google schlagen die Betrüger zu. Nicht nur die zum ersten Release der App aufgetauchte Fake Pokémon Go App, die dank DroidJack-Trojaner dazu führen kann, dass das Smartphone ferngesteuert wird, ist dabei. Auch jede Menge Guides, Anleitungen und ähnliche „Helfer“ stellen sich als Fakes heraus.

Viele Poké-Fakes enthalten Scareware

Die Sicherheitsfirma ESET hat viele Apps ausgemacht, die sogenannte Scareware enthalten sollen. Darunter ist unter anderem auch die App „Guide & Cheats for Pokémon Go“. Außerdem gehört das Programm „Install Pokémongo“ dazu. Diese Apps zeigen dem Nutzer an, dass das Smartphone oder Tablet mit Malware infiziert wurde – nur gegen ein Lösegeld solle es Abhilfe geben. Dabei handelt es sich aber ebenfalls um Fakes. Eine einfache Deinstallation kann die Meldungen schon beseitigen.

Sperrbildschirme und unfreiwillige Porno-Aufrufe

Auch hüten sollte man sich vor der App „Pokémon Go Ultimate“. Bei dieser Lock Screen App handelt es sich um eine Schadsoftware, die nach der Installation nicht als „Pokémon Go Ultimate“ in der App-Übersicht auftaucht. Vielmehr zeigt Sie sich als „IP Network“. Aktiviert man diese App, dann wird der Bildschirm gesperrt. Ein Reboot des Smartphones kann Abhilfe schaffen, muss aber nicht immer helfen.

Unglücklicherweise ist ein Reboot nicht in allen Fällen möglich, weil die Aktivität der Schad-App die aller anderen Apps überlagert – so auch die des Systemfensters.“, gibt ESET bekannt. „Der Nutzer muss das Gerät entweder durch das Herausnehmen der Batterie oder durch Nutzung des Android Device Managers neustarten. Nach dem Reboot läuft die App im Hintergrund weiter, versteckt vom Opfer, und klickt im Internet unentdeckt auf Porno-Werbung.

Fazit zum Thema

Falls Sie sich für den Download und die Nutzung von Pokémon Go interessieren, dann laden und installieren Sie nur die originale App von Niantic. Pokémon Go für Android finden Sie hier. Pokémon Go für iOS finden Sie hier.

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