Mobilfunk an Weihnachten und Silvester: Netzbetreiber sind vorbereitet

Jedes Jahr über die Feiertage wandelt sich die Nutzung der Handynetze enorm. Ihren Höhepunkt erreicht sie dann zum Jahreswechsel, genau um 24 Uhr, wenn alle ihre Neujahrsgrüße auf diesem Wege loswerden wollen. Doch die Netzbetreiber sind Jahr für Jahr besser vorbereitet. Zahlen und Details zum Thema im Folgenden.

Dezember im Mobilfunk

Schon den ganzen Dezember lang müssen die Netzbetreiber ihr Geschäft anpassen. Weihnachtsmärkte sind ein gutes Beispiel für Hotspots der Mobilfunknutzung. Hier geht Vodafone federführend voran. Wie wir bereits berichteten werden diese Belastungspunkte heute mit mobilen Zusatzstationen besser versorgt. Auch die Antennen vorhandener Sendemasten werden teilweise gezielt auf solche Stellen ausgerichtet, für die Dauer der Veranstaltung.

Weihnachten selbst – weniger als man vermutet

Weihnachten und Silvester:Was sich jeder an einer Hand abzählen kann ist die zunehmende private Nutzung der Handynetze über die Weihnachtstage. Doch dies hat hierzulande, anders als vielleicht erwartet, keinen großen Einfluss auf die Netzauslastung. Zeitenweise sind die Netze hier sogar weniger belastet, als dies an einem normalen Wochentag der Fall wäre.

Denn die Mobilfunknetze werden zwar deutlich stärker privat genutzt, ein großer Teil der geschäftlichen Nutzung entfällt dann aber. Somit nimmt die Nutzung in Wohngebieten und Ähnlichem zwar zu, insgesamt sinkt sie jedoch sogar.

Silvester – Spitzenbelastung

Zum Höhepunkt der Mobilfunknutzung im Dezember, an Silvester, waren die Menschen Jahre gewohnt, dass SMS mit Neujahrsgrüßen die um 24 Uhr verschickt werden sehr spät oder gar nicht zugestellt werden. Tatsächlich steigt das Volumen, sowohl für Daten als auch für Telefonate und Kurznachrichten, in diesem Zeitraum Jahr für Jahr kontinuierlich an.

Mit 27 Millionen Anrufen, was etwa 70 Prozent mehr sind als im Durschnitt an einem normalen Tag, gibt beispielsweise Vodafone eine Zahl für das vergangene Jahr an. Dennoch sind die Netzbetreiber hier vorbereitet. Modernere Technik die bei drohender Überlastung beispielsweise die Gesprächsqualität Automatisch senkt, um mehr Verbindungen gleichzeitig zu ermöglichen und bei LTE Überlastung automatisch auf UMTS oder GPRS umschalten kann, macht dies möglich. Ein Ausfall der Verbindung dürfte dieses Jahr an Silvester ein Einzelfall werden.

Noch etwas ist am Jahreswechsel übrigens messbar: Die Zahl der Handysperrungen geht an Neujahr messbar nach oben. Denn die Zahl derer, die im Partytreiben das Smartphone verlieren, macht sich bemerkbar. Die Anrufe bei der Hotline erfolgen dann, laut Vodafone, etwa ab der Mittagszeit an Neujahr. Dann, wenn die Partybesucher ihren Rausch ausgeschlafen haben.

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