Neue Schätzung von Consulting-Firma: Nutzer verbrauchen durchschnittlich 377 MB im Monat

Der Telekommunikationsexperte Prof. Thorsten Gerpott von der Duisburger Consulting-Firma Dialog Consult hat im Rahmen einer Schätzung für das Jahr 2015 eine enorme Steigerung beim mobilen Datenverbrauch aufgezeigt. Die folgenden Zahlen und Daten sind Teil der aktuellen, 39-seitigen Telekommunikations-Studie von Dialog Consult, welche Sie im vollen Umfang hier finden.

Steigerung des Gesamtvolumens um fast 30 Prozent

Der neuen TK-Studie nach werden am Ende dieses Jahres die Mobilfunknutzer Deutschlands insgesamt 510 Millionen Gigabyte über die unsichtbare Datenautobahn geschickt haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenexperte Prof. Thorsten Gerpott in der oben genannten Studie. Im Jahr 2014 lag das per Mobilfunk übertragene Daten-Volumen bei 395 Millionen Gigabyte. Prognostiziert wird also ein Wachstum um 29,11 Prozent.

Jeder Nutzer verbraucht 377 Megabyte

Rechnet man die genannten Zahlen auf die in Deutschland aktiven SIM-Karten um, dann ergibt sich ein durchschnittlicher Verbrauch von 377 MB. Das klingt im Hinblick auf andere Angaben und die deutsche Preisgestaltung recht realistisch. Denn es gibt auch immer noch viele Mobilfunk-Nutzer, die ihr Endgerät nicht für den Internetgebrauch einsetzen.

Volumenentwicklung Datenverkehr aus Mobilfunknetzen

Der Verbrauch wird weiter wachsen

Noch vor einigen Jahren lag der Gesamtverbrauch von mobilen Gigabytes im zweistelligen Millionenbereich. 2009 lag der Bedarf bei rund 35 Millionen GB; 2010 waren es dann schon 68 Millionen GB – ein Anstieg um fast 100 Prozent.

Auch wenn das jährliche Wachstum langsam einen flacheren Graphen beschreibt, so lässt sich ein steigender Trend nicht leugnen. Die Nachfrage nach mobilen Daten steigt immer weiter an, was natürlich mit den zahlenmäßig größer werdenden Möglichkeiten von mobilen Endgeräten einhergeht.

Pro-Kopf-Verbrauch schlüsselt den Durchschnitt auf

Der Pro-Kopf-Bedarf lag im Jahr 2014 bei 289 MB; für dieses Jahr werden 377 MB prognostiziert. Rund 9,8 Prozent der Nutzer führen allerdings mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 1 GB die Masse an. Etwa 26,2 Prozent liegen bei 250 MB bis 1 GB. Die meisten Mobilfunk-Kunden haben einen Verbrauch von 50 bis 250 MB. Rund 25 Prozent übertragen weniger als 50 MB.

Gründe sind auch bei den Anbietern zu suchen

In Deutschland werden trotz der genannten und groß anmutenden Zahlen relativ wenige mobile Daten genutzt. Das liegt auch an den jeweiligen Angeboten der Mobilfunk-Provider. Im europäischen Vergleich gibt es teils horrende Unterschiede. In Österreich und der Schweiz gibt es gar unbegrenzte Daten-Flats. Wie viel Sie im Monat verbrauchen (könnten), finden Sie hier heraus.

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