Neustrelitz: erste Stadt in Meck-Pomm mit FTTH und offenem WLAN

Die Stadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern beziehungsweise deren Stadtwerke haben sich ambitionierte Ziele für den Ausbau des Internets und des stadtweiten Wifis gesteckt.

Für ungefähr 16 Millionen Euro soll die Stadt mit rund 21.000 Einwohnern digital auf Höchstleistung getrimmt werden. Eine eigene, vierköpfige Telekommunikationsabteilung wurde bei den Stadtwerken eingerichtet.

Glasfasernetz für die gesamte Stadt

Fiber To The Home (FTTH) soll es laut und dank den Stadtwerken von Neustrelitz in der Stadt bald geben. Das Glasfaser-Netz soll den Haushalten dann vorerst maximale Downstream-Werte von 250 MBit/s bringen. Nicht nur in der Mecklenburgischen Seenplatte, sondern im gesamten Bundesland wäre diese stadtweite Versorgung ein Novum.

Neustrelitz 250 MBit/sDie ersten Teile der Stadt, die mit den neuen Glasfaserleitungen versorgt werden sollen, heißen Kalkhorst, Kiefernheide und Altstrelitz. Hier werden rund 8,5 Millionen Euro des Budgets eingeplant. Noch einmal 7,7 Millionen Euro sollen dann bis 2020 in die Bezirke Innenstadt, Carolinum und Zierke/Rudow sowie in die Außengebiete der Stadt fließen.

Wie man auf der Internetseite der Stadtwerke Neustrelitz nachlesen kann, so zeigt sich auch der Bürgermeister Andreas Grund motiviert: „Neustrelitz wird die erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit einem flächendeckenden Glasfasernetz sein.“ – Die Planungen hierfür sollen im April abgeschlossen sein.

Öffentliches WLAN bis nächstes Jahr realisiert

Für den ambitionierten Ausbau der digitalen Datenautobahnen sorgen die Stadtwerke vorbereitend schon an anderer Stelle: bei jeglichem Tiefbau werden entsprechende Leerrohre eingebracht, um den Glasfaserausbau später beschleunigen zu können. Und noch bevor alle Bereiche der Stadt versorgt sind, soll es im Jahr 2017 ein offenes Wifi geben.

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