Nokia vermeldet rote Zahlen

Einst noch Weltmarktführer bei Mobiltelefonen vermeldet der finnische Konzern nun, einige Jahre nach Verkauf der eigenen Handy- Sparte an Microsoft und Konzentration auf das Geschäft als Netzwerkausrüster, dicke rote Zahlen.

513 Millionen Euro Verlust bei Nokia

Um Sondereinflüsse bereinigt musste Nokia im aktuellen ersten Quartal 2016 noch satte 513 Millionen Euro Verlust eingestehen. Dies spricht eine deutlich andere Sprache, als die Vorjahreszahlen. Damals konnte noch ein Gewinn von 117 Millionen Euro verbucht werden.

Verluste nicht überraschend – Alcatel Einkauf maßgeblich

NOKIAGänzlich überraschend kamen die Verluste aber nicht. Bereits zuvor hatte Nokia im Februar davor gewarnt, dass im ersten Quartal des Jahres im Bereich der Mobilfunknetzaufrüstung ein eher schlechtes Geschäftsklima herrsche. Hinzu kam die Übernahme von Alcatel Lucent, die natürlich auch in den Büchern zu finden ist. Langfristig sollen hier über 900 Millionen Euro durch Stellenkürzungen eingespart werden. Dabei sollen 15.000 von derzeit insgesamt 100.000 Stellen geopfert werden.

Auch Umsätze gingen zurück

Dass aber nicht die Übernahme des Konkurrenten alleine verantwortlich ist kann aus den aktuellen Zahlen auch herausgelesen werden. So gingen auch die Umsätze deutlich zurück. Um satte 9 Prozent sanken diese. Hier stehen nun nur noch 5,6 Milliarden Euro in den Büchern. Dem Rest des Jahres blickt Nokia positiver entgegen da ein Ende der Flaute im Mobilfunkausbau zu erwarten ist.

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