Pokémon Go: Freigabe von Zugriffsrechten bei Verknüpfung mit Google Konto

Pokémon Go ist die neue Must Have App, die laut einigen Beobachtern sogar Twitter in der Nutzerzahl überholen soll. Nach nunmehr 20 Jahren des Spiele-Franchises und mehreren Generationen, die davon begeistert sind, kommt die App gerade richtig. Doch wer sie mit seinem Google-Konto verknüpft bzw. sich über selbiges registriert, der könnte ein paar Daten zu viel freigeben.

Was ist eigentlich Pokémon Go?

Pokémon Go ist der Vorstoß von Nintendo – in Zusammenarbeit mit Niantic – auf dem App-Markt. Nach eigenen Konsolen und Handhelds springt das japanische Spiele-Unternehmen mit Anlauf in die Smartphones der User. Dazu wird die Augmented Reality genutzt, also die erweiterte Realität, die durch die Kombination von Kamerabildern und Software auf dem Bildschirm angezeigt wird.

So lassen sich in der echten Welt Pokémon fangen, andere Trainer finden und Kämpfe ausfechten. Auch der Austausch der tierähnlichen Monster von Trainer zu Trainer – also von App-Nutzer zu App-Nutzer – ist möglich. Zudem scheint es, dem Werbeclip zur App zufolge, auch Aufgaben zu geben, bei denen Nutzer zusammenarbeiten müssen.

Was sind die aktuellen Bedenken im Hinblick auf das Google-Konto?

Pokémon GoRegistriert man sich bei dieser App, die für den deutschen bzw. europäischen Markt noch nicht veröffentlicht wurde (weil die Server überlastet sind), dann kann man dies per Google-Konto tun. Jedoch gibt man der App dann uneingeschränkte Nutzerrechte für das Google-Konto und alle damit verknüpften Dienste. Rein theoretisch kann die App dann im Namen des Nutzers auf Google+ posten, Mails verschicken, auf Google Drive zugreifen, etc.

Wahrscheinlich sollen die Kontakt- und Lokationsdaten für die Ortung und die Vernetzung von / mit anderen Spielern genutzt werden. Auch könnten Meilensteine des Spiels als Post an die Welt geschickt werden. Ein systematisches Ausspionieren kann man der App per se nicht unterstellen. Jedoch lassen sich von Hackern alle möglichen Daten auslesen.

Tipp: Google-Konto für Apps und Internetdienste anlegen

Nicht nur für Pokémon Go, sondern auch für andere Apps und Dienste im Netz können Sie sich aber ein leeres und nur mit den nötigsten Informationen bestücktes Google-Konto anlegen. Dies oder die Anmeldung über pokemon.com (derzeit ebenfalls überlastet) sind nutzbringende und schützende Alternativen.

Das Deutschland-Release der App Pokémon Go wurde für den 10. Juli 2016 angekündigt. Aufgrund von überlasteten Servern musste die Veröffentlichung aber verschoben werden. Man kann die APK für Android und iOS allerdings bereits im Internet herunterladen. Dabei sollten Sie, wenn Sie so ungeduldig dem Spiel entgegenfiebern, aber auch auf die Sicherheit der Download-Quelle achten.

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