Ärger mit dem DSL-Anbieter? Hier sind die Lösungen!

Statistische Untersuchungen haben unlängst zutage gefördert, dass jeder Dritte seinen DSL-Anbieter wechseln möchte. Grund dafür sind selten zu hohe Kosten, öfter jedoch wochenlange Störungen. Zudem ärgern sich viele Kunden über Koordinationsschwierigkeiten, welche die DSL-Anbieter untereinander haben.

Demnach kommt es zumeist zu Problemen, wenn ein neuer DSL-Anbieter beauftragt wird oder wenn ein Wechsel des bisherigen Anbieters ins Auge gefasst wird. Eines der Probleme, welches sehr häufig auftritt ist, dass der DSL-Anschluss nicht zum vertraglich vereinbarten Termin freigeschaltet wird. Viele Kunden müssen demnach ihrem Anbieter hinterher telefonieren, um das beauftragte DSL voll-umfänglich nutzen zu können

Störungen treten häufig auf

Viele DSL-Anbieter werben damit, dass die gebotene Leitung gewisse Übertragungsschwierigkeiten mitbringt. Einigen DSL-Kunden fällt jedoch auf, dass die zugesicherten Geschwindigkeiten nur in seltenen Fällen erreicht werden. In manchen Fällen ist die DSL-Leitung sogar tot und der Anschluss kann erst gar nicht genutzt werden.

Internet-Verbindung nicht AktivWeiterhin bereiten Störungen bei der DSL-Nutzung den Kunden Ärger. Hier wird sich vor allem beschwert, dass es oftmals Wochen dauert, bis eine Störung wieder behoben wird. Der Kundenservice einiger DSL-Anbieter lässt zudem zu wünschen übrig, da häufig nur lapidare Antworten gegeben werden, aus welchen der Kunde auch nicht schlauer wird – beziehungsweise, welche nicht zur Lösung des vorhandenen Problems beitragen.

DSL-Anschluss nicht freigeschaltet. Was kann ich tun?

Kommt es einmal zu Problemen mit dem DSL-Anbieter, dann sollten diese keineswegs hingenommen werden. Vielmehr haben Kunden in verschiedenen Situationen Rechte, von welchen sie auch Gebrauch machen sollten. Meldet sich der DSL-Anbieter beispielsweise nach Bestellung eines Anschlusses oder Pakets gar nicht oder kommt kein Termin für die Freischaltung zustande, so können Kunden aktiv werden.

Der Kunde hat nun die Möglichkeit:

  • dem Anbieter eine Frist von zwei Wochen zu setzen, in welcher die Leistungserbringung stattfinden muss.
  • Reagiert der DSL-Anbieter auch dann noch nicht, kann vom Vertrag zurückgetreten werden.

Ebenso ist es möglich, Schadensersatzansprüche gegenüber dem Leistungserbringer geltend zu machen. Schadenersatz kann etwa für Fahrtkosten oder Bereitstellungsgebühren, die vom neuen Anbieter erhoben werden, eingefordert werden.

DSL-Anschluss läuft nicht richtig

Weist der DSL-Anschluss nicht die Leistungen auf, die vertraglich zugesichert wurden, dann sollte der Kunde dem Anbieter zunächst einen Nachbesserungsversuch einräumen:

  • Dem Anbieter ist der Auftrag zur Nachbesserung in schriftlicher Form mitzuteilen und hier sollte auch eine Frist von 14 Tagen eingeräumt werden.
  • Sofern es zu keiner Reaktion kommt oder Nachbesserungen nicht gelingen, kann der Kunde ebenfalls vom Vertrag zurücktreten, da die Leistungserbringung nun als gescheitert anzusehen ist.

Was tun, wenn die Leitung zu langsam ist?

Langsam InternetverbindungHäufig gibt es Ärger mit dem DSL-Anbieter, weil die DSL-Leitung deutlich zu langsam ist. Hier berufen sich viele DSL-Anbieter darauf, dass der Spitzenwert der Übertragungsgeschwindigkeit nur ein bis zu Wert ist. Fachanwälte für IT-Recht lassen diese Ausrede jedoch nicht gelten, da der DSL-Anbieter eine Leistung nur vertraglich zusagen kann, wenn er diese auch erfüllen kann.

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Wenn Störungen nicht rechtzeitig behoben werden

Im Störungsfall sollte zunächst die vom DSL-Anbieter genannte Entstörfrist von einigen Tagen abgewartet werden. Verstreicht diese, ohne dass die Störung behoben wurde, so kann ein Nachbesserungstermin eingeräumt werden. Sollte auch dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen, können Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden oder aber der Kunde tritt von seinem Vertrag zurück.

Wenn Sie sich entschieden haben, den DSL-Anbieter zu wechseln, dann empfehlen wir Ihnen folgende Ratgeber-Artikel zu lesen:

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