Quartalszahlen und Marktanalysen: Der Smartphone-Verkauf im Wandel

Die einzelnen Smartphone-Hersteller sowie auch die Netzbetreiber und andere im Markt verknüpfte Konzerne haben ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Analysten haben sich schon längst damit beschäftigt. Herausgekommen ist ein Bild, das eine Art Umbruch zeigt; das iPhone ist nicht mehr so absatzstark, die Top 5 der Hersteller sind neu gemischt, und vieles mehr geschieht.

Ist die Nachfrage langsam befriedigt?

Smartphones waren nun für mehrere Jahre im Wachstum begriffen und durch die immer fortschreitende Entwicklung und die Einbringung von immer neueren Features kamen Nachfrage und Angebot auch meist in gleichen Teilen zusammen. Nun ist allerdings eine Stagnation zu beobachten – bei manchen Marken sogar ein Verkaufsrückgang; das zeigt unter anderem die International Data Corporation (IDC) auf.

Im ersten Quartal dieses Jahres konnten die Smartphone-Verkäufe auf rund 334,9 Millionen Stück summiert werden. Das ist kein nennenswertes Wachstum, sondern mehr die Formung einer Konstanten. Für die einzelnen Hersteller und Verkäufer keine sonderlich erfreuliche Entwicklung.

Chinesische Anbieter verdrängen die sonstigen Big Player

IDCTrotz eines Absatzrückgangs von 0,6 Prozent und im vergangenen Quartal „nur“ 81,9 Millionen verkauften Smartphones bleibt die Firma Samsung allerdings an der Spitze der Hersteller. Immer noch auf dem zweiten Platz, aber mit einem deutlichen Rückgang der Verkäufe um zirka 16 Prozent liegt Apple. Insgesamt wurden 51,2 Millionen iPhones verkauft.

Auf Platz 3 liegt mit 27,5 Millionen veräußerten Geräten und einem Anteil von 8,2 Prozent am Gesamtmarkt Huawei. Mit Marktanteilen von je 5,5 und 4,3 Prozent zeigt die IDC die recht unbekannten chinesischen Marken OPPO und Vivo auf. Diese belegen die Plätze 4 und 5 und verdrängen damit Lenovo und Xiaomi.

Asien und Afrika als Märkte entscheidend

Vor allem die Neueinsteiger in den Top 5 der Smartphone-Hersteller vertreiben ihre Geräte im Herkunftsland China sowie auch in weiteren Ländern Asiens und auf dem afrikanischen Kontinent. Bei OPPO zeigt sich hier ein guter Mix; Vivo hingegen verkaufte im letzten Quartal gut 90 Prozent seiner Smartphones in China.

Die Karten sind also neu gemischt und es wird spannend – wir sind auf die Reaktionen und Entwicklungen der einzelnen Hersteller gespannt.

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