Silvester 2015: Vodafone rechnet mit neuem Anrufrekord zum Jahreswechsel

Vodafone verzeichnete nach eigenen Angaben zu Weihnachten einen Ansturm auf die mobilen Kommunikationswege. Das kann einerseits daran liegen, dass neue Geräte, die unter dem Baum lagen, ausprobiert wurden.

Andererseits wurden sicher auch viele multimediale Inhalte versandt und per Anruf, SMS, Messenger und dergleichen Grüße ausgeteilt. Für Silvester erwartet der Netzbetreiber nun einen weiteren Ansturm.

Telefonate, SMS, Datenverkehr: Rekorde zu Weihnachten

Dies sind die Daten, die der Netzbetreiber Vodafone an Weihnachten 2015 verzeichnete:

  • Mehr als 58 Millionen Telefonate an Heilig Abend
  • Jeweils mehr als 40 Millionen Telefonate an den Feiertagen
  • Rund 13 Millionen SMS an Heilig Abend
  • Datennutzung an Heilig Abend: 610 Millionen MB
  • Datennutzung an den Feiertagen: jeweils ca. 600 Millionen MB

Die Daten im Vergleich zu Werktagen und vorigen Festen

Vodafone 2016Im Vergleich zum Heiligen Abend 2014 lag die Zahl der Anrufe dieses Jahr um eine halbe Million höher. Vergleicht man das Telefonate-Aufkommen mit normalen Werktagen so führen diese mit rund einem Drittel mehr Gespräche. Allerdings wird dies relativiert, da zu Weihnachten die meisten beruflichen Telefonate entfallen.

Für Vodafone war das verbrauchte Datenvolumen an Heilig Abend ein neuer Rekord im Hinblick auf das Fest. Im Vergleich zu 2014 wurden 40 Prozent mehr Daten gezogen – und das obwohl die meisten Nutzer wohl im heimischen WLAN aktiv waren. Daher entsprach das mobile Datenaufkommen wohl „nur“ einem herkömmlichen Werktag.

Zu Silvester werden neue Höchstwerte erwartet

Aus einer Umfrage der BITKOM geht hervor, dass immer noch 80 Prozent der Deutschen einen persönlichen Neujahrsgruß den digitalen Alternativen vorziehen. Deshalb ist auch zum Jahreswechsel 2015 / 2016 mit einem hohen Aufkommen an Anrufen zu rechnen.

Zum letzten Silvester waren es bei Vodafone 27 Millionen Gespräche bis 3:00 Uhr morgens. Da immer mehr Nutzer auf Allnet-Flatrates setzen, kann erwartet werden, dass der Wert noch getoppt wird. Zudem befinden sich viele Menschen zum Jahreswechsel – zumindest für ein paar Minuten – außer Haus, weshalb auch das Datennetz gefordert sein dürfte.

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