TalkTalk-Hack: Weiterer Teenager festgenommen

Langsam könnte man denken, bei dem Hack der britischen Mobilfunk-Marke TalkTalk ging es um einen dummen Jungen-Streich. Dagegen spricht, dass die Marke nicht nur gehackt, sondern anschließend auch erpresst wurde.

Nach einigen Gerüchten und Medienberichten lagen nach dem Angriff zudem mehrere Bekennerschreiben vor, die in verschiedene Richtungen wiesen. Letztendlich wurden ein 20-jähriger sowie zwei Teenager festgenommen. Ein dritter Minderjähriger folgte unlängst.

Ermittlungen schreiten weiter voran

Talktalk LlogoAm 22. Oktober wurde der Hack auf die britische Mobilfunk-Marke TalkTalk bekannt. Nun lassen die ermittelnden Behörden und ansässigen Medien schon die vierte Festnahme vermelden. Laut der BBC wurden die Ermittler zuletzt in Norwich auf einen 16-jährigen aufmerksam, während sie in der ostenglischen Stadt fahndeten.

Dieser nun schon vierte Verdächtige im Jugendalter wurde wegen Verstoßes gegen den Computer Misuse Act vernommen und anschließend gegen Kaution bis März freigelassen. Vorher wurden schon ein weiterer 16-jähriger, ein 20-jähriger und ein 15-jähriger festgenommen sowie auf Kaution freigelassen.

Auch TalkTalk bekommt schlechten Leumund

Ob vielleicht nur das Bekanntwerden einer Sicherheitslücke bei TalkTalk unter den Hackern zu übereifrigen Aktionen geführt hat, muss noch ermittelt werden. Letztendlich steht aber jetzt schon fest, dass auch TalkTalk aus der Aktion lernen muss. Speziell gibt es im Hinblick auf den Datenschutz einigen Nachholbedarf.

Man sollte hier das Opfer nicht zum Mittäter machen, jedoch hat eine Firma, die zahlreiche Kundendaten speichert, dafür Sorge zu tragen, dass eben jene Daten auch sicher sind. Im Rahmen des Hacks wurden 1,2 Millionen E-Mail-Adressen, 21.000 Daten-Sätze zu Kundenkonten, Details zu 28.000 Kreditkarten sowie 15.000 Geburtsdaten offen gelegt.

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