Telefónica: Mastenverkauf an Telxius bringt Geld für den Netzausbau

Mit einem Verkauf von 2350 Sendemasten an Telefónica S:A: Tochter Telxius will Telefónica Deutschland den Netzausbau mit frischen Mitteln anschieben. 587 Millionen Euro werden auf diese Weise flüssiggemacht.

Der Verkauf – Nur Masten ohne Sendetechnik

Vom Verkauf betroffen sind, laut Telefónica Deutschland, lediglich die Masten selbst. Die Sendetechnik, welche daran befestigt ist, wird nicht veräußert. Die Mehrzahl der Masten soll sich in ländlichen Gebieten befinden und nicht einmal zehn Prozent der geplanten Netz Infrastruktur ausmachen, die nach Vereinigung von o2 und E-Plus noch eingeplant sind.

Masten stehen weiter zur Verfügung

Telefonica AntenneOhne Einschränkungen kann Telefónica Deutschland die Masten auch weiter nutzen. Hierzu werden diese nach dem Verkauf von Telxius gemietet. In wie vielen Fällen dies langfristig nötig sein wird äußerte Telefónica nicht. Weitere Standorte sollen aber derzeit nicht zur Veräußerung stehen. Diese befänden sich größtenteils ohnehin auf Gebäudedächern.

Telefónica Deutschland will „günstige Marktlage“ nutzen

In der entsprechenden Mitteilung betont Telefónica Deutschland, dass dieses Vorgehen sinnvollsein, um die günstige Marktlage zu nutzen und in den Netzausbau und Zukunftstechnologien, wie das Internet der Dinge zu investieren. So könne der Konzern flexibel reagieren, was der Netzabdeckung und ganz neuen Technologien wie Advanced Data Analytics zugutekomme. Für den Wirtschaftslaien scheint es fraglich, ob dieser kurzfristige Geldregen langfristig Sinn macht, wenn Masten wieder gemietet werden müssen. Die Zukunft wird es zeigen.

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