Telefónica: Zusammenführung der o2- und E-Plus-Logistikzentren

Im Sommer letzten Jahres hat die Telefónica Deutschland, damals bereits Mutterkonzern von o2, den Netzbetreiber E-Plus aufgekauft. Seitdem laufen viele Bemühungen, die beiden Netze zu kombinieren. Dies soll aber nicht nur technisch, sondern auch logistisch geschehen. Die entsprechenden Standorte für Hardware, SIM-Karten und andere Versandpost wurden nun zusammengeführt.

Ein Umzug von sechs Wochen

Derzeit informiert die Telefónica Deutschland über den Umzug der Paletten und Waren aus dem einstmaligen Logistik-Standort von o2 in Karlstein, Unterfranken. Mit insgesamt 110 LKW, die rund 3.300 Paletten bewegt haben, wurde das Logistikhauptquartier von E-Plus in Harsewinkel im Norden Nordrhein-Westfalens erweitert. Die Aktion dauerte 6 Wochen.

Der Umzug erfolgte neben dem laufenden Betrieb, was eine umfangreiche Planung voraussetzte. Zu den Artikeln, die bewegt wurden, gehören (mobile) Endgeräte, das passende Zubehör, SIM-Karten sowie verschiedene Post- und Werbemittel.

Neue Hallen und Abfertigungsmechanismen

Telefonica E-plus o2Mit dem Umzug geschah auch ein Bezug. Es wurden neue Hallen in Betrieb genommen und darauf geachtet, dass die zukünftige Abfertigung der Waren schneller und zur höheren Zufriedenheit der Kunden abläuft. Gelagert und bearbeitet werden auf rund 16.000 m² jährlich etwa 2-3 Millionen Briefe und 4 Millionen Packstücke.

Die tägliche Standardkapazität liegt laut der Telefónica bei 20.000 Packstücken. Pro Tag kann die neue Konfektionierungsstraße zudem 40.000 SIM-Karten verarbeiten. Letztmögliche Warenausgänge am Tag, die sog. Cut-Off-Zeiten, wurden ebenfalls in die Nachfrage angepasst und auf 19:00 Uhr verlegt. Für Expresslieferungen liegt die Cut-Off-Zeit bei 21:00 Uhr; Auslieferungen am Bestelltag werden spätestens 17:00 Uhr auf die Reise geschickt.

Statement der Telefónica

Mit unserem neuen modernen Logistikstandort können wir noch besser auf die gestiegenen Anforderungen unserer Kunden nach einem schnellen Versand eingehen“, sagte der Head of Logistic, SIM & Process Management, Stefan Zorn. „Das konnten wir durch eine konsequente Optimierung und Digitalisierung der Prozesse erreichen. Gemeinsam mit unserem Partner Arvato haben wir mit unserem neuen Standort die Basis für eine ‚best-in-class‘ Logistiklösung und die Implementierung innovativer Services geschaffen.

Neues Logistikzentrum soll grün agieren

Bei der Beschreibung des neuen logistischen Zentrums in Harsewinkel legt die Telefónica außerdem viel Wert auf den grünen Hintergrund der Anlage. Per Erdwärme würden beispielsweise das Warmwasser, die Heizung sowie auch die Kühlung der Hallen gespeist. Zudem würden Photovoltaik-Anlagen verwendet, die einen Peak von etwa 1.500 Kilowatt haben sollen. Die elektrische Versorgung geschähe damit vollständig durch erneuerbare Energien.

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