Telekom bestätigt Korruptionsschutz im eigenen Unternehmen

Mit Stolz verkündet die Telekom in einer entsprechenden Mitteilung, dass der Korruptionsschutz im eigenen Unternehmen wohl bestens funktioniert. Der Anlass ist das Ergebnis einer Studie der Organisation Transparency International.

Die Studie

Transpareny International, eine Antikorruptionsorganisation, belegt der Telekom den besten Schutz gegen Korruption. In der entsprechenden Rangliste wurden die 35 größten Telekommunikationsunternehmen weltweit aufgelistet. Telenor und Vodafone belegen die Plätze 2 und 3 hinter der Telekom.

Weiterhin wurde in der Studie deutlich, dass nur 15 der 35 gewerteten Unternehmen ihre Programme gegen Korruption regelmäßig überprüfen. Außerdem erwähnenswert: Lediglich die Hälfte der Manager selbst wird durch die entsprechenden Programme mit überprüft, sodass das größte Sicherheitsleck und der größte Entscheidungsträger häufig dieselbe Stelle sind.

Was wurde bewertet?

Telekom KorruptionFür die Bewertung war maßgeblich die Transparenz entscheidend, mit welcher ein Unternehmen der Öffentlichkeit entgegentritt.

Dazu gehören Geld- Beziehungen ins Ausland, Einblick in interne Maßnahmen gegen Korruption und sonstige wirtschaftliche Verflechtungen, beziehungsweise deren Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit.

Was sagt die Studie realistisch betrachtet aus?

Ein Achtungserfolg für die Telekom ist der erste Platz in dieser Studie auf alle Fälle. Korruption ist dennoch möglich. Da sollte man sich nichts vormachen. Das Ergebnis der Studie besagt lediglich, dass die Vorkehrungen gegen Korruption vorbildlich sind.

Ob diese greifen wird sich erst dann zeigen, wenn ein entsprechender Fall bekannt wird. Im weltweiten Ranking hat die Telekom einen Teil ihrer guten Platzierung vielleicht auch der, im internationalen Vergleich, insgesamt transparenteren deutschen Wirtschaft zu verdanken.

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