Telekom klagt über zu wenig Kapazitäten für Glasfaserausbau

Nach eigenen Angaben hat die Telekom, wie aus einem Bericht der Kollegen von Golem hervorgeht, Probleme damit, genügend Tiefbauunternehmen zu finden, die bei ihrem Ausbau FTTC (Fiber tot he Curb) also dem Glasfaserausbau zum Verteilerkasten, helfen.

Glasfaser verlegt sich nicht alleine

Tatsächlich verlegt Glasfaser sich natürlich nicht alleine. Und diese ist die Grundlage dafür, dass man dann mit Vectoring an die Häuser gehen kann um gesetzte Breitbandziele zu erreichen. Nachdem die Telekom schon zuvor einmal über zu geringe Tiefbaukapazitäten geklagt hatte äußerte ein Unternehmenssprecher nun erneut, dass man sich mehr Angebote auf Ausschreibungen wünsche.

Tiefbauverband widerspricht

Der Verband der Tiefbauunternehmen widersprach dem allerdings, ebenfalls schon in der Vergangenheit vehement. Es wären genügend Kapazitäten vorhanden. Die Telekom gibt derweil an, dass man sich schon Hilfe im Ausland hole.

Wenig Kapazität oder wenig Geld?

Telekom - GlasfaserausbauOhne jemandem Unrecht tun zu wollen, so klingt es doch ganz so, als läge die Problematik auch im lieben Geld begründet. Ausländische Unternehmen könnten unter Umständen günstiger arbeiten. Eventuell ist die Telekom schlicht nicht bereit die nötigen Gelder in den Tiefbau zu investieren, sodass Unternehmen auf die Ausschreibungen mit Gewinn reagieren können. Man könnte nun sagen die Wahrheit läge sicher irgendwo in der Mitte. Doch auch das Scheitern beim gemeinsamen Ausbauziel für Gigabit Anschlüsse macht die Telekom unverständlicher Weise für die jetzige Situation mitverantwortlich. Wir haben hier ein wenig den Eindruck man versuche die Schuld auf andere zu schieben. Egal auf wen.

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