Thorsten Dirks im Interview von Die Welt: E-Plus-Aufkauf hat geholfen

In einem Interview, welches Thorsten Dirks, der Deutschland Chef von Telefónica, dem Blatt „die Weilt“ gab äußerte er sich zu aktuellen Themen wie dem Breitbandausbau innerhalb der Republik, der Netzneutralität und letztendlich der Gemengelage auf dem deutschen Mobilfunkmarkt inklusive des Erfolgs, den er im Zusammenschluss von Telefónica und E-Plus erkennt.

Dirks sieht die Fortschritte beim Zusammenschluss als Erfolg

Zum Zusammenschluss der beiden Unternehmen äußerte sich Dirks sehr optimistisch. Bei der Restrukturierung und der Zusammenführung beider Unternehmen hätte es bereits riesige Fortschritte gegeben.

Telefonica E-plusAlleine hätte das Unternehmen auf lange Sicht keine Chance auf dem Mobilfunkmarkt gehabt, wie der CEO offen äußerte. Lediglich bei den notwendigen Verhandlungen mit den Betriebsräten der Unternehmen hätte es einige Verzögerungen entgegen dem Zeitplan gegeben.

Kein schlechtes Jahr für den Wettbewerb

Direkt auf die Situation angesprochen, dass es nun einen Netzbetreiber weniger in Deutschland gäbe, was nicht gut für den Wettbewerb sei, verwies Dirks geschickt auf die Mobilfunkanbieter, welche die Netze nutzten und für Wettbewerb sorgten.

Als Beispiel ließ er sich nicht nehmen die Kooperation zwischen 1&1 und dem eigenen Unternehmen zu nennen.

Die Kirche im Dorf lassen

Dirks Rezept beim schleppenden Breitbandausbau lautet „die Kirche im Dorf lassen“, wie aus dem Gespräch hervorgeht. Das Ziel bis 2018 flächendeckend eine Versorgung mit 50Mbit/s hin zu bekommen, welches die Politik setzte, sei momentan der Weg. Danach müsse man sich allerdings Gedanken machen, wie der Weg zur Gbit/s- Gesellschaft zu schaffen wäre.

Auf die Nachfrage zu schnelleren Geschwindigkeiten der fünften Generation des Mobilfunks belehrte Dirks, dass es hier ebenfalls eher um Kapazitäten als um Geschwindigkeit zu gehen habe. Am liebsten hätte Dirks sicherlich gehabt, hätte der Fragesteller die Kirche der Netzneutralität und der weitreichenden Ausnahmen ebenfalls in einem fernen Dorf belassen.

Hier wich Dirks leicht aus und verwies schnell auf Dienste die es erforderten solche Ausnahmen zu gestatten. Da nannte Dirks beispielsweise autonome Fahrzeuge und Telemedizin. Die Möglichkeit Geld von Netflix zu verlangen verneinte Dirks jedoch nicht.

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