Vodafone baut Sendemast ab: Trendelburg ist aufgebracht

Schauen wir vom großen Weltgeschehen und von den technischen Neuerungen heute mal auf regionale Ereignisse, die im Zusammenhang mit Mobilfunk und Internet stehen. Im folgenden Fall geht es um den Abbau eines Sendemastes seitens Vodafone.

Der Netzbetreiber hat vor der Beseitigung der Funkanlage im Landkreis Kassel anscheinend niemanden informiert. Die Menschen aus dem Ort Trendelburg zum Beispiel bekamen das Vorgehen erst durch verschlechterten Empfang und aus der Zeitung mit.

Bürgermeister erzürnt sich über das Vorgehen

Vodafone - TrendelburgDer Bürgermeister von Trendelburg bezeichnet das Vorgehen von Vodafone, welches ohne jede Vorwarnung von statten ging, als „eine Frechheit“. Des Weiteren sagte er laut der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen: „Unsere Fernwartungsanlage zur Wasserversorgung wird zum Beispiel über das Internet gesteuert. Ich kann nicht verstehen, warum selbst so große Kunden nicht von Vodafone informiert werden, wenn die Versorgung wegfällt.“

Jedes dritte Mobilfunkgerät in Nachbargemeinde betroffen

Auch die Menschen aus der nahe gelegenen Gemeinde Gottsbüren wurden von dem Funkabbau gebeutelt. Hier fiel für rund ein Drittel der Mobilfunk von einem auf den anderen Tag weg. Wie die oben benannte Zeitung informierte, musste der Pfarrer der Gemeinde, Jürgen Schiller, die Termine mit seinen Kirchenvorstandsmitgliedern persönlich absprechen und sie dazu zu Fuß aufsuchen.

Vorübergehende Lösung wurde bereits angekündigt

Von Vodafone wurde eine „kulante Lösung“ angekündigt. Als Grund für den Abbau wurde angegeben, dass ein Sendemast des Hessischen Rundfunks abgebaut wurde. An jenem war die LTE-Sendeantenne Vodafones verbaut, weshalb auch diese weichen musste.

Fazit: Je alltäglicher und wichtiger eine Technologie wird, desto schwerer trifft deren Wegfall.

0 Kommentare

Antwort lassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

 prepaid-flat.net
logo