Vodafone ersetzt Tarif-Aktion durch dauerhafte Angebote Red 2 GB und Red 4 GB

Der Mobilfunk-Konzern Vodafone ersetzt die beiden Tarife für Smartphones Red 1,5 und Red 3 durch die neuen Tarife Red 2 und Red 4. Hierbei bleibt faktisch jedoch fast alles beim Alten. Die Änderungen, die damit eingeführt werden, sind längst geschehen und waren bislang als kurzzeitige Aktion deklariert.

Druck der Konkurrenz

Als die schärfste Konkurrenz, die Deutsche Telekom, im Rahmen der IFA ankündigte bei einigen ihrer Magenta Tarife das Inklusiv Volumen, mit dem Highspeed gesurft werden kann, zu erhöhen sah man sich bei Vodafone offenbar überrumpelt und reagierte sehr kurzfristig mit einer Erhöhung der Volumen, die mit den Tarifen Red 1,5 und Red 3 verfügbar sind. Statt 1,5 und 3 GB Datenvolumen erhielten Neukunden „für kurze Zeit“ 2 und 4 GB Highspeed Internet.

Vodafone Red TarifeNun hat man offenkundig etwas Zeit gehabt die weitere Strategie zu überlegen und gab bekannt, dass aus der kurzfristigen Aktion der neue Standard wird. Da die Zahlen hinter „Red“ jeweils für das Volumen stehen wurden die Tarife folgerichtig auch umbenannt.

Kaum ein Nutzen für Bestandkunden

Außerdem stehen ab sofort 225 Mbit/s Downstream in allen LTE Tarifen zur Verfügung. Dies ist das Maximum des derzeit machbaren, im Netz von Vodafone. Diese Geschwindigkeit steht auch Bestandkunden zur Verfügung. Von allen weiteren Verbesserungen profitieren diese nicht.

Bei der Telekom hingegen durften sich auch Bestandkunden über mehr Volumen freuen und auch 1und1 bot, um noch ein anderes Beispiel zu nennen, bei solchen Erhöhungen den Bestandkunden stets dieselben Vorteile, wie Neukunden sie genießen.

Keine Abkehr von automatischen Volumenerweiterungen

Was auch nach der Neuausrichtung der Tarife bleibt ist die automatische Zubuchung weiterer 100 MB Volumen für 2 Euro oder 250 MB für 3 Euro. Erst wenn diese Pakete bei Verbrauch des Volumens 3 mal automatisch berechnet wurden wird die Geschwindigkeit begrenzt.

An dieser Strategie hält Vodafone fest, obwohl sie teils auf wenige Kundenliebe gestoßen ist. Die automatischen Paket-Buchungen werden kritisiert, da sie die Kosten der Flatrate flexibler gestalten, als man dies vom Tarifmodell „Flatrate“ gewohnt ist.

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