Vodafone Kabel: Einbringung von HD-Programmen muss günstiger werden

Durch das Zutun der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) muss Vodafone nun die Preise senken, welche Anbieter von HD-Inhalten zahlen müssen, wenn Sie in das Kabel-Portfolio des Netzbetreibers aufgenommen werden wollen.

So sollen in Zukunft auch kleinere Anbieter eine Chance auf dem breiten Markt erhalten.

Geringere Eintrittsschwelle für reichweitenschwache Anbieter

Vodafone verwendet beim Angebot seiner HD-Inhalte ein sogenanntes CPS-Modell, welches für Coins per Subscriber steht. Dieses wurde laut ZAK nun nachgebessert und bietet damit auch kleineren Anbietern eine Chance auf dem Markt.

Vodafone HDWährend der gestrigen Sitzung in Leipzig sagte Siegfried Schneider, der ZAK-Vorsitzende: „Die neuen Konditionen sehen für weniger reichweitenstarke Programmanbieter eine deutlich geringere Eintrittsschwelle vor. Dadurch eröffnet sich auch für kleinere Programme der Zugang zum CPS-Modell und die Chance auf eine wirtschaftliche HD-Verbreitung.“

Geschärfter Blick für kleine Anbieter bis 2018

Wie die Medienanstalten in einer aktuellen Meldung bekanntgeben, so soll Vodafone bis 2018 nochmals nachbessern: „Bis Mitte 2018 soll die Vodafone Kabel Deutschland über die weitere Entwicklung des CPS-Modells berichten, vor allem mit Blick auf weniger reichweitenstarke Sender.

Das wird als besonders positiv gesehen, da es erst im vergangenen Jahr eine umfangreiche Prüfung der Konditionen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH gab. Hier wurde die mangelhafte Chancengleichheit entdeckt und daraufhin eine Besserung beantragt. Dass diese nun fortschreitet, ist ein gutes Zeichen für kleine HD-Anbieter.

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