Vodafone LTE: 750 MBit/s sollen ab 2016 möglich sein

Der Netzbetreiber Vodafone hat der Bild am Sonntag gegenüber geäußert, dass schon im kommenden Jahr eine Erhöhung der LTE-Geschwindigkeit auf 750 Mbit/s geplant ist. Damit will Vodafone eine Art 4.5G im Mobilfunk einführen.

Schneller in zwei Stufen

Das Interview gab Hannes Ametsreiter, Deutschlandchef bei Vodafone. Zunächst sagte er eine Erhöhung auf 500, und im späteren Verlauf dann auf 750 Mbit/s zu.

Damit soll die Wartezeit bis zur Einführung von 5G verkürzt werden. Mit dieser sei nicht vor 2020 zu rechnen, wie auch schon aus der internationalen Wellenkonferenz hervorging.

Das Rennen um die Gbit/s-Marke

Vodafone LTE 750Mit der neuen Technik will Vodafone ein weiteres Jahr später, nämlich 2017, die Marke von einem Gbit/s im Downstream als erster Anbieter knacken. Tests laufen bereits auf dem Vodafone Campus in Düsseldorf zusammen mit Huawei. Feldtests sollen bereits im kommenden Jahr, parallel zur Erhöhung auf 750 Mbit/s in Angriff genommen werden.

Interessant dabei ist das Eingeständnis, dass die heutigen Smartphones die geplanten Geschwindigkeiten noch gar nicht unterstützen. Es bleibt abzuwarten welcher Hersteller die Marke im Hardware Sektor zuerst in Angriff nimmt.

Kritik an DSL Ausbau

Weiterhin kritisiert man bei Vodafone die Entscheidung der Bundesnetzagentur den Ausbau von VDSL über Vectoring weiter voranzutreiben. Zwar sei die Entscheidung auf Kupferleitungen zu setzen nachvollziehbar, auf lange Sicht jedoch ein großer Fehler für die Zukunft des ganzen Landes.

Außerdem würde man so die Telekom remonopolisieren. Dass hier bei Vodafone keinerlei Interesse besteht ist nachvollziehbar, angesichts der Tatsache, dass der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland übernommen und ins eigene Netz eingegliedert wurde.

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