WhatsApp und Facebook teilen – Threema gewinnt mächtig Neukunden

Über die neue Geschäftspolitik des Messengers WhatsApp, der künftig Daten mit Facebook teilen will, berichtete ich schon. Auch über die Möglichkeit zu widersprechen, wenn es um die Erlaubnis der Datenverwendung geht. Trotz dieser Möglichkeit würden Daten aber offenbar geteilt werden, nur eben nicht angewendet um Werbung zu personalisieren. Dies drängt Nutzer sichtbar zur Konkurrenz.

Seit WhatsApp Ankündigung: Threema verdreifacht Downloads

Wie der Schweizer Konkurrent Threema selbst bekannt gibt sind die Downloadzahlen des eigenen verschlüsselten Messengers seit der Bekanntmachung um 220 Prozent angestiegen. Damit ist mehr als eine Verdreifachung der Nutzerbasis gegeben.

Threema kostet den Erfolg aus

Threema WhatsApp FacebookEbenfalls ist es Threema selbst, welches noch einmal Medienberichte zitiert, die darauf hinweisen, dass man zwar der Nutzung der Daten widersprechen könne, die reine Datenweitergabe, inklusive Handynummer zum Abgleich mit Facebook, aber dennoch stattfindet.

Beinahe hämisch merkt der Konkurrent auf der entsprechenden Seite an „Wenn man für ein Produkt nichts bezahlt, ist man selber das Produkt“. Sympathisch wirkt der kostenpflichtige Messenger hier nicht unbedingt.

Privatsphäre bei Threema und anderen Konkurrenten besser geschützt

Tatsächlich steckt aber ein wahrer Kern dahinter. Ebenfalls wahr ist die Tatsache, dass Threema selbst sogar ohne Handynummer genutzt werden kann. Damit ist die Nutzung komplett anonym. Mehr Privatsphäre als Facebook und WhatsApp bietet aber auch nahezu jeder andere Konkurrent.

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