Yomo: Sparkassen wollen sich auf Smartphones etablieren

Wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, so planen einige Kreditinstitute der deutschen Sparkassen die Gründung einer Smartphone-Bank. Unter dem Namen Yomo ist nicht nur das Projekt bekannt geworden, sondern auch schon eine entsprechende Webseite (noch ohne nennenswerten Inhalt) etabliert.

Diese Sparkassen sind ein Teil von Yomo

Laut Angaben der SZ sind diese Sparkassen bereits an dem Projekt Yomo beteiligt:

  • Sparkasse Köln
  • Sparkasse Hamburg
  • Sparkasse Berlin
  • Sparkasse München
  • Sparkasse Bremen
  • Sparkasse Köln-Bonn
  • Sparkasse Esslingen-Nürtingen
  • Sparkasse Paderborn-Detmold

Das Impressum der offiziellen Webseite gibt aber keinen Hinweis auf eine der Sparkassen oder einen Verband im Allgemeinen, sondern verweist auf die Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH mit Sitz in Hamburg.

Technische Entwicklung ist schon sehr weit

YOMOLaut einem „Kenner des Projekts“, wie ihn die SZ betitelt, heißt es: „Technisch ist das alle schon sehr weit“. Einen Testlauf der neuen Smartphone-Bank mit den Sparkassen im Hintergrund wäre zudem schon in den nächsten Wochen möglich. Der Start ist zudem für den Herbst dieses Jahres denkbar.

Die Zielgruppe sind junge Erwachsene zwischen 18 und 35, also Digital Natives. Diese sollen von den Sparkassen per Yomo abgefangen werden, bevor sie sie an die Konkurrenz, welche derzeit stark im Wachsen begriffen ist, verlieren.

Andere Sparkassen müssen inkludiert werden

Natürlich kann Yomo auch in den eigenen Reihen zur Konkurrenz werden. Daher gibt es bereits Aussagen darüber, dass die oben aufgelisteten Partner des Programms die Smartphone-Bank vorerst nur bei ihren eigenen Kunden bzw. nur in ihrer Region bewerben. Hinzu kommt ein mögliches Lizenzverfahren, mit dem kleinere Sparkassen in das Projekt einsteigen können.

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