5G Lab der TU Dresden: 5G als nächster logischer Schritt

Vor wenigen Jahren waren die heutigen Datengeschwindigkeiten sowie auch die vielen Nutzungsmöglichkeiten des Mobilfunks noch nicht im vollen Ausmaß bekannt.

Bei der Entwicklung von Downstream-Raten, Vernetzung und gesteigertem Konsum spielte vor allem das Mobilfunknetz der vierten Generation, 4G oder auch LTE, eine bedeutende Rolle. Vodafone denkt aber schon einen Schritt weiter.

Vodafone-Lehrstuhl an der Technischen Universität Dresden

Was kommt als Nächstes?“, fragt man sich unter anderem in Dresden, wo im sogenannten 5G Lab an den Techniken und Möglichkeiten des neuen Netzes geforscht und geschraubt wird.

Vodafone 5G InternetDie Notwendigkeit dieser Bemühungen wird damit begründet, dass sich das (mobile) Internet in Zukunft stark verändern wird. Die Kommunikation zwischen Menschen wird dabei durch die Kommunikation von Maschinen ergänzt.

Dazu Prof. Gerhard Fettweis vom 5G Lab: „Das Web ist heute ein Platz, an dem vornehmlich Content hin- und hergeschoben wird. Wir konsumieren Videos, Musik, Bilder und Texte und senden unsere Kommunikation übers Netz.

Die Zukunft gehöre aber dem Internet der Dinge. Also einem Netz, in dem nicht nur Menschen Inhalte austauschen, sondern auch Maschinen untereinander kommunizieren.

Beispiel Verkehr: 5G reagiert schneller als Autofahrer

Als Beispiel für einen sinnvollen Einsatz wird der Straßenverkehr genannt. Autos sollen in absehbarer Zukunft autonom fahren – ohne Ampeln oder Verkehrszeichen. Der Austausch der Informationen, welcher dafür nötig ist, wird dabei über das 5G-Netz geplant. Die Vorteile sollen Unfallvermeidung, Stauvorbeugung und eine minimierte Notwendigkeit der Parkplatzsuche sein.

Damit das alles reibungslos funktioniert, wird an einer sehr kurzen Latenz, sprich: an einer Verzögerung von nur 1 Millisekunde, gearbeitet. Daten würden dafür mit 10 GBit/s fast in Echtzeit übertragen. Die Verfügbarkeit ist mit 99,999 Prozent geplant.

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