Ab August 2016: Internet-Nutzer können Router eigener Wahl verwenden

Ab Ende August ist der Routerzwang, der viele Internetnutzer dazu nötigt für ihren Internetanschluss das Gerät zu nutzen, welches der Provider ihm zur Verfügung stellt, Geschichte. Das entsprechende Gesetz wird heute veröffentlicht. Nun bleibt nur noch ein halbes Jahr Übergangsfrist, welches den Providern ermöglichen soll dieses Umzusetzen.

Das Gesetz

Das Gesetz sieht vor, dass die Provider ihren Kunden bei Vertragsabschluss unaufgefordert und kostenlos sämtliche Zugangsdaten zur Verfügung stellen müssen, die benötigt werden um jedes beliebige Gerät für den Internetzugang zu nutzen.

Der Nutzen für die Kunden

DSL RouterGerade im Bereich der Kabelnetzbetreiber hatten Kunden bislang kaum eine Wahl, welches Gerät für den Zugang genutzt wird. Die technisch kundenfreundlichste Lösung waren die ausgegebenen Geräte bislang in vielen Fällen nicht.

Auch die teils Providerseitig in Routern gesperrten Einstellungen, die ein freies Gerät mit sich bringt, werden wohl der Vergangenheit angehören.

Kabelnetzbetreiber kämpften bis zum Schluss

Vor allem die Kabelnetzbetreiber waren es auch, die besonders viel Widerstand gegen das Gesetz zeigten. Bis zum Schluss kämpften diese dagegen an. Nicht geeignete oder defekte Geräte, so argumentierten diese, wären geeignet das komplette Netz zu stören. Solche Störungen sollen auch bei Vectoring möglich sein. Gerade diese stehen, aufgrund anderer Zugangstechnologien tatsächlich auch vor einer, durchaus lösbaren, Aufgabe. Es müssen Lösungen geschaffen werden. Denn Zugangsdaten, wie man sie von DSL Betreibern kennt, gibt es bei Kabelanbietern in dieser Form nicht.

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