Die Telekom möchte grenzenlosen Mobilfunk

Telekom Chef Höttges hatte sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der CeBIT für einen grenzenlosen Mobilfunk eingesetzt. Damit meinte der Firmenchef der Telekom keineswegs das EU- Roaming, welches im Sommer neu geregelt wird. Es geht eher um technische Lösungen an der Grenze.

Wenn der Grenzübertritt das Netz kappt

Derzeit ist es nämlich so, dass ein Grenzübertritt auch innerhalb Europas eine bestehende Telefonverbindung, und zumindest bis zur Einwahl ins neue Netz auch die Internetverbindung, einfach kappt. Technische Lösungen für eine Übergabe (Fachbegriff Handover) ans jeweils geeignete Netz gibt es aus militärischen Gründen nicht. Doch nicht nur unbequem bei Telefonaten ist dies.

Kommende 5G Anwendungen gefährdet

TelekomGefährdet sieht die Telekom vor allem auch kommende 5G Anwendungen. Wir möchten hier ein Beispiel nennen. Ist eines Tages die Zeit des selbst fahrenden Autos gekommen, welches über 5G navigiert, dann wäre ein Grenzübertritt nach heutigem Stand ein echtes Problem. Bei vergleichsweise voller Fahrt durch in Europa meist offene Grenzen wäre plötzlich das Auto von vielen wichtigen Daten abgeschnitten.

Telekommunikationsanbieter müssen politisch werden

Höttges wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Anbieter selbst in solchen Themen politisch auftreten müssen. Für uns klingt das logisch. Teils kann es durchaus helfen, wenn die Fachleute der Politik die Probleme in Ruhe erklären.

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