Digitalisierung in Deutschland könnte laut Telefónica besser sein

Eine Studie von Telefónica, der Telefónica Index on Digital Life (TIDL), bescheinigt Deutschland in Sachen Digitalisierung recht gute Anfangswerte, hat aber auch noch deutliches Verbesserungspotential festgestellt.

Der Telefónica Index on Digital Life

In ihrer Erhebung nutzte der Mobilfunkanbieter neue Vorgehensweisen, die zusammen mit dem renommierten Global Entrepreneurial Development Institute (GEDI) entwickelt wurden. Studien zum Stand der einzelnen Länder in der Digitalisierung gibt es zwar einige, deren Genauigkeit lässt aber häufig zu wünschen übrig. Denn oftmals werden als Maßstab für die Digitalisierung einer Gesellschaft lediglich die Verfügbarkeit von Internet und Zugängen hergenommen.

Telefonica - Digital LifeGerade in den führenden Ländern ist diese aber grundsätzlich immer auf einem hohen Niveau, welches nicht zwangsläufig Aufschluss über die tatsächliche Nutzung gibt. Telefònica ist hier anders vorgegangen.

So bewertete Telefónica die Länder

Für TIDL wurden mehr die praktischen Belange ausgewertet. Diese lassen sich in folgende drei Kategorien einteilen:

  • Digitale Offenheit
  • Digitales Vertrauen
  • Digitales Unternehmertum

Dabei werden Meinungsfreiheit im digitalen Raum, digitale Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Internetsicherheit ebenso bewertet wie Digitalisierung bei Behörden (und Behördengängen) und digitale Kompetenz in Unternehmen.

Deutschland schneidet gut ab ist aber nicht Vorreiter

Telefónica bescheinigt Deutschland ein insgesamt gutes Abschneiden. Unter weltweit 32 bewerteten Ländern reicht es immerhin für Rang 5. Im rein europäischen Maßstab schafft es Deutschland sogar auf Rang 2. Dennoch gilt es laut Telefónica noch dringend weiter aufzuholen. Denn Deutschland hätte das Zeug in der nächsten Phase der Digitalisierung von einer Vorreiterrolle zu profitieren. Nur momentan könne diese noch nicht eingenommen werden.

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