Drillisch – Halbjahreszahlen mit interessanten Details

Einige interessante Zahlen hat Drillisch im Zuge der Unternehmenszahlen veröffentlicht. An den Halbjahreszahlen sind vor allem einige Zahlen interessant, die nichts mit den sonst interessanten Umsätzen zu tun haben.

Umsatzzahlen bei Drillisch im ersten Halbjahr 2017

Um 8,8 Prozent gingen die Umsätze zurück. Auf 311,3 Millionen Euro. Der Rückgang wird seitens Drillisch vor allem einer Umstrukturierung bei der Marke Phone House zugeschrieben. Der Umsatz pro Kunde liegt bei 14,62 Euro. Dieser Wert ist, schaut man sich die verschiedenen Drillisch Tarife mal an, durchaus zu erwarten gewesen.

Zahlen zur Nutzung

2,409 von 3,771 Millionen Drillisch Kunden, also etwa ein Drittel, nutzen LTE. Da kaum Geräte ohne LTE genutzt werden dürften kann man hiervon relativ genau ableiten, dass diese Nutzer die sind, die im o2 Netz unterwegs sind. Denn die Offerten im Vodafone Netz erlauben kein LTE.

Interessant ist auch der Verbrauch des LTE Datenvolumens. Von 710 MB pro Nutzer ist dieser im zweiten Quartal auf 1073 MB gestiegen. Dass sind etwa 300 MB weniger, als beispielsweise bei der Telekom. Ob hier nun die bessere LTE Abdeckung der Telekom Schuld trägt, wie manche vermuten, oder vielleicht eher die Angst vor der Drillisch Datenautomatik ist fraglich.

Drillisch Kunden scheinen zu wissen, was sie brauchen

DrillischFesthalten lässt sich in diesem Zusammenhang allerdings recht gut, dass Drillisch Kunden zu wissen scheinen, welche Volumen sie brauchen, und diese Grenze auch eher selten bis nie überschreiten. Wir vermuten, wenn dem nicht so wäre, dann wäre dies recht schnell am Umsatz pro Kunde ablesbar, der wegen der Datenautomatik vermutlich sichtlich höher läge, und am verbrauchten Volumen pro Kopf. Ob nun aber öfter der Tarif nach dem Verbrauch gewählt wird, oder der Verbrauch dem Tarif angepasst wird, lässt sich nur erahnen.

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