Drillisch Mobilfunk: Neue Tarifwechselkosten durch sog. Vorfälligkeit

Mit einer neu eingeführten Gebühr für Tarifwechsel bitten einige Drillisch Marken ihre Kunden zur Kasse. Die sogenannte Vorfälligkeit kann einen vorzeitigen Tarifwechsel zu einer recht teuren Angelegenheit machen.

Die Vorfälligkeit bei Drillisch

Unter dem Begriff Vorfälligkeit berechnet Drillisch bei einem Wechsel in einen neuen Tarif vor Ablauf der Vertrags Laufzeit die Grundgebühren, die noch angefallen wären, bis zum regulären Vertragsende. Im Rechenbeispiel eines recht günstigen Vertrags von 19,99 Monatlich, den man schon nach 12 statt 24 Monaten ändern möchte fallen damit beinahe 240 Euro an, für die 12 noch ausstehenden Grundgebühr- Zahlungen.

Drillisch TarifwechselHinzu kommt die Grundgebühr für den aktuellen Monat des neuen Vertrags und eine neue Anschlussgebühr, sofern diese für den gewählten Tarif vorgesehen ist. Beinahe 300 Euro Kosten für einen einfachen Tarifwechsel können so entstehen, was deutlich teurer ist, als man es sonst kennt.

Auch Wechsel in größere Tarife betroffen

Zum Teil kann man die Kosten aus Drillisch-Sicht beinahe noch nachvollziehen, wenn ein günstigerer Tarif gewählt wird. Diese fallen aber auch bei einem teureren Tarif an. Hier sind, abgesehen von einer eventuellen Anpassungsgebühr, bei der Konkurrenz meist kostenlose Wechsel möglich. Dadurch entstehen bei Drillisch Marken potentiell deutlich höhere Kosten, als wenn man sich an andere Anbieter bindet. Auch Tarife mit Monatsfrist können betroffen sein. Wer nicht bis zum Monatsende mit dem Tarifwechsel warten will, der muss einen Monat die alte und die neue Grundgebühr berappen. Hier empfiehlt das Warten sich also ohne Ausnahme.

Unklar welche Marken betroffen sind

Bislang ist noch gänzlich unklar, welche Drillisch Marken diese Gebühr bereits erheben. Sicher betroffen sollen yourfone und Smartmobil sein, während bei WinSIM zuletzt offenbar noch ein Wechsel ohne die neuen Kosten möglich war.

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