Kündigungswelle bei der Telekom weil Kunden nicht reagieren

Teils wird die Telekom dafür kritisiert, dass sie Kunden aufgrund technischer Umstellungen einfach den Anschluss kündigt. Doch dies hat auch eine Kehrseite. Offenbar vermutet man teils Kalkül, beim Vorgehen der Kunden. Nicht ganz unberechtigt.

3 Monate bringen 20.000 Kündigungen

Etwa 20.000 Verträge mit Bestandkunden musste die Telekom beispielsweise zwischen April und Juni kündigen. Nur, weil diese auf die Informationsschreiben und andere Versuche der Kontaktaufnahme in Bezug auf die All-IP Umstellung nicht reagierten. Eine Reaktion der Kunden wäre aber unumgänglich. Denn die vertraglichen Leistungen können so gar nicht mehr angeboten werden.

Kunden ignorieren Kontaktversuche – Absicht?

Dass einem bedeutenden Teil der Kunden die Kontaktversuche nicht auffallen hält die Telekom für unwahrscheinlich. Wir im Übrigen auch. Der Konzern vermutet hier eher Kalkül der Kunden. Nämlich dass die Telekom ihre bisherigen Verträge weiterlaufen lässt, sofern diese nicht reagieren. Doch dies geschieht nicht. Die Konsequenz ist diese Kündigungswelle, die nun seit Beginn der Umstellung, also bereits seit 2014, durch die Republik rollt.

Wenn Kunden sich selbst mattsetzen

TelekomDamit verliert der Kunde dann seinen Anschluss. Und letztendlich sind ein Teil dieser Kunden die, die dann im Netz Unverständnis zeigen und schimpfen. Letztendlich hatte der Kunde aber mehr als genug Zeit zu reagieren und zumindest bereits vor der Kündigung Informationen zu erhalten. Womöglich mit einem guten Angebot eines neuen Vertrages. Teils, so sehen wir dies, sind es eben doch die Kunden, die letztlich den Fehler machen.

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