Mehr Unabhängigkeit: Ericsson will sich auf IT und Medien konzentrieren

Mit einem schmäleren Angebot, welches auch den Kunden die Auswahl und Einordnung einfacher machen soll, möchte der schwedische Netzwerk-Profi Ericsson laut eigenen Angaben in Zukunft auftreten. Im Rahmen der Veröffentlichung und Kommentierung der Zahlen für Q1 2016 gab es noch weitere Ansagen zur Zukunft des Unternehmens.

Ericsson ist unzufrieden: Umstrukturierungen sind die Folge

Wir sind nicht zufrieden mit unserem Gesamtwachstum sowie mit der Profitabilitätsentwicklung in den letzten Jahren und sind überzeugt, dass dies [die Umstrukturierung] uns wettbewerbsfähiger machen und es uns ermöglichen wird, sowohl unser Unternehmen sowie auch unser Einkommen wachsen zu lassen.“, schrieb das Unternehmen zu den kommenden Veränderungen.

Ericsson LogoIn Zukunft soll das Unternehmen fünf Unternehmenseinheiten führen. Außerdem soll sich das Angebot und Bemühen auf eine bestimmte Kundengruppe aus dem Bereich Industrie & Gesellschaft konzentrieren. Ein weiterer Fokus soll auf dem Kerngeschäft, auf gezielten Wachstumsbereichen sowie dem Feld Kosten und Effizienz liegen. Zu den Wachstumsbereichen zählt Ericsson 5G, das Internet der Dinge (IoT) und Cloud-Services.

Bemühungen um 5G machen sich schon bemerkbar

Neben dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei, der sich unter anderem in europäischen Landen und Namibia für die Entwicklung schneller Mobilfunknetze einsetzt, ist auch Ericsson schon mit großen Kooperationen an der Stellschraube der mobilen Datenwege dran. Wie wir hier berichtet haben, arbeitet das schwedische Unternehmen erfolgreich mit Swisscom zusammen.

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