Mobilfunk-Netze in ICEs sollen verbessert werden

Die Mobilfunkanbieter haben bei einer Messung ihrer Leistungen in den deutschen ICEs durch Connect schlecht abgeschnitten. Nun wollen Sie darauf reagieren und die Netzversorgung für den Mobilfunk in den Zügen verbessern. Dazu sollen die Repeater ausgetauscht werden. Eine umfangreiche Investition für alle Provider.

Zusammenarbeit statt Konkurrenzdenken

Obwohl am Markt stets ein Ringen um jeden einzelnen Kunden stattfindet, arbeiten die Anbieter Vodafone, Telekom und Telefónica (o2 und E-Plus) in dieser Sache zusammen. Gegenüber der Rheinischen Post sagte Vodafones Geschäftsführer Jens Schulte-Bockum: „Vodafone, die Telekom, Telefónica und die Bahn planen, so schnell wie möglich alle Fernzüge mit Repeatern, auszurüsten, die dann Funksignale von außen in die Waggons weiterleiten.

So viel soll die Erneuerung kosten

Die Deutsche BahnDie Bahn hat derzeit 260 ICEs im Einsatz, jeder fährt mit durchschnittlich 10 Waggons. Das bedeutet, dass in 2.600 Waggons neue Repeater-Stationen eingebaut werden sollen, wovon eine 30.000 Euro kostet. Insgesamt ergeben sich also Kosten von 78 Millionen Euro.

Allerdings wird der Austausch nicht vorschnell und auf Gut Glück durchgeführt. Vorerst werden zwei Testzüge mit der neuen Technik ausgestattet, um deren Erfolg zu testen. Wird der Aufruf des mobilen Internets signifikant verbessert steht die Verbesserung der Verbindung in den restlichen Zügen nichts im Weg.

Bahn und Telekom arbeiten parallel am W-LAN

In den ersten Klassen der ICEs können Bahnkunden schon mobiles W-LAN nutzen. Der Service soll erst 2016 in der zweiten Klasse ankommen, wenn die Verbindungen stabil genug sind. Zudem sind viele Bahnhöfe schon mit Telekom-HotSpots ausgerüstet – hier erfahren Sie, wie Sie sich einwählen können.

 prepaid-flat.net
logo